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Test der Samsung Galaxy A52 & A72 Mittelklasse-Handys

Samsung Galaxy A52 & Galaxy A72 im Test

Samsung stellte Mitte März mit dem Galaxy A52, Galaxy A52 5G und Galaxy A72 drei neue Mittelklasse-Smartphones vor. Zwei davon konnten wir bereits ausprobieren, das A52 und A72. Den Ersteindruck der beiden neuen Galaxy-Modelle, wo sie im Test punkten konnten und an welchen Ecken der Hersteller gespart hat, klären wir in diesem Hands-on-Artikel.

Schlichtes Design, mäßige Haptik

Beim Design orientiert sich Samsung an seinen Oberklasse-Modellen der Galaxy S21-Serie. Glänzende “Prism”-Rückseiten ade, denn jetzt sind die Rückseiten matt und unifarben. Neben Schwarz und Weiß, stehen noch die Farben Blau und Violett zur Auswahl. Das hintere Kameramodul ist etwas mehr mit der Rückseite verschmolzen, ragt aber weiterhin hervor. Ansonsten hat sich äußerlich kaum etwas im Vergleich zu den Vorgängern verändert. Die Kunststoffgehäuse sind allerdings nun gemäß IP67 geschützt gegen Staub und zeitweiliges Untertauchen. Das A72 ist gegenüber dem A52 um fünf Millimeter länger, rund zwei Millimeter breiter und 14 Gramm schwerer.

Beide Modelle wirken angenehm schlicht und das Samsung-Logo ist so dezent aufgedruckt, dass man schon zweimal hinsehen muss, um den Hersteller auszumachen. Die Gehäuse fühlen sich robust an, aufgrund der flachen Vorder- und Rückseite sowie den minimalen Abrundungen sind sie allerdings keine Handschmeichler. Das Galaxy A52 ist größenbedingt noch einigermaßen handlich, ein edles Gefühl vermitteln aber beide Smartphones nicht. Die Verarbeitung ist zwar auf einem guten Niveau, jedoch kann die Haptik nicht so richtig überzeugen. Was diesen Eindruck ebenfalls schmälert, ist der schwache Vibrationsmotor, der sich standardmäßig bei der Bedienung häufig bemerkbar macht.
Immerhin hat der Hersteller trotz IP67-Zertifizierung nicht die Klinkenbuchse neben dem USB-C-Anschluss gestrichen. Zudem passt entgegen dem aktuellen Trend erneut eine MicroSD-Karte in den Hybrid-SIM-Slot – danke, Samsung. Im Übrigen sind die solide klingenden Stereolautsprecher ein nettes Extra.

Schlichtes Design, mäßige Haptik

Spitzen-Displays mit mehr Hertz

Ein Highlight der beiden A-Modelle sind die neuen AMOLED-Displays. Erneut handelt es sich um 6,5 beziehungsweise 6,7 Zoll große Bildschirme mit einer Auflösung von 2.400 x 1.080 Pixeln. Die Helligkeit fällt allerdings sichtlich höher aus, Samsung spricht von bis zu 800 Nits. Obendrein erhält eine erhöhte Bildwiederholfrequenz von 90 Hertz Einzug. Etwas unerklärlich ist allerdings, dass das uns nicht vorliegende A52 5G sogar 120 Hertz bietet, obwohl es in der Rangordnung dem A72 unterlegen sein sollte. AMOLED-Displays mit mehr als 60 Hertz sind in der Mittelklasse zurzeit noch eine Seltenheit. Zur Erläuterung: Je höher die Hertzrate im Handy-Display, desto geschmeidiger ist die Anzeige bei bewegten Inhalten. Im Vergleich zu den teureren S-Modellen nimmt man hier etwas breitere Ränder in Kauf, die aber nicht weiter stören. Wie beim Galaxy A51 und A71 ist die Frontkamera in einem kleinen Bildschirmloch integriert und ein optischer Fingerabdrucksensor sitzt “unsichtbar” im unteren Viertel des Displays. Er reagierte bei uns ausreichend schnell, brach aber auch keine Geschwindigkeitsrekorde.

Spitzen-Displays mit mehr Hertz

Software, Speicher und Leistung

Während der Einrichtung des Galaxy A52 und Galaxy A72 empfiehlt Samsung die Verwendung eines Samsung-Kontos, zahlreicher Samsung-Apps und einiger Drittanbieter-Apps. Wer dabei nicht auf die Häkchen achtet, bekommt erstmal viel Bloatware, also unnütze vorinstallierte Apps, auf das brandneue Smartphone. Hier spürt man bereits leicht, dass der Hersteller durch eigene Software und Partner-Apps Kosten ausgleichen möchte. Immerhin lässt sich dies bei der Einrichtung noch größtenteils abwählen, während etwa Xiaomi-Smartphones standardmäßig Zusatz-Apps aufweisen. Neben den üblichen Google-Anwendungen und Samsungs System-Apps sind aber dennoch stets Netflix, Facebook und Microsoft OneDrive vorinstalliert.

Auffällig ist des Weiteren, ist der ab Werk belegte Speicherplatz. Beide Modelle gibt es mit 128 GB, das A52 wahlweise auch mit 256 GB. Bei unserem A72 mit 128 GB waren 27 GB belegt, bei unserem A52 mit 256 GB sogar rund 37 GB. Der Speicherplatz lässt sich zwar einfach erweitern, wer allerdings nicht mit dem “Bruttokapazitäts-Trick” der Hersteller vertraut ist, dürfte bei einem 256-GB-Modell über den belegten Platz staunen. In Sachen Arbeitsspeicher verbaut Samsung je sechs GB und im A52 in der 256-GB-Variante sind es sogar acht GB. Insgesamt orientiert sich Samsung in puncto Speicher am aktuellen Mittelklasse-Durchschnitt.

Als Betriebssystem dient zum Marktstart Android 11 mit Samsungs Benutzeroberfläche One UI 3.1. Samsung-Fans werden damit prompt vertraut sein und die One UI bietet einige Extras, die es sonst nirgends gibt. In den umfangreichen Einstellungsmenüs können sich Einsteiger allerdings leicht verlieren. Hervorzuheben ist diesbezüglich, dass Samsung drei Android-Generations-Updates und vier Jahre lang Sicherheits-Updates für die Modelle verspricht. Andere Hersteller versorgen ihre Android-Geräte meist nur zwei Jahre lang mit Updates.

In den Smartphones arbeitet jeweils ein Qualcomm-Prozessor aus Anfang 2020, konkret ein Snapdragon 720G. Der Mittelklasse-Chip kam beispielsweise schon im Xiaomi Redmi Note 9 Pro und Realme 6 Pro zum Einsatz, die mittlerweile circa 220 bis 300 Euro kosten. Anspruchsvolle Techies mag der Handy-Prozessor zwar nicht sonderlich beeindrucken, aber dennoch bietet er für alltägliche Aufgaben und Gaming mehr als genügend Leistung. Überwiegend reagierten die Smartphones während des kurzen Tests flott, manchmal kam es allerdings zu Rucklern oder Denkpausen.

Software, Speicher und Leistung
In den Smartphones arbeitet jeweils ein Qualcomm-Prozessor

Größere Akkus

Hinsichtlich der Akkukapazitäten geizt Samsung nicht. Das Galaxy A52 weist 4.500 mAh auf und beim größeren A72 sind es sogar 5.000 mAh. Trotz der höheren Bildwiederholrate dürften die Laufzeiten wegen des effizienten Prozessors gut ausfallen. Die Verbrauchsstatistiken unseres Tests bekräftigen diese Vermutung. Je nach Nutzung sind schätzungsweise eineinhalb bis zweieinhalb Tage ohne Aufladen möglich. Das Galaxy A72 dürfte zudem geringfügig länger durchhalten.
Beide Smartphones verzichten auf Wireless Charging und unterstützen kabelgebundenes Laden mit bis zu 25 Watt. Im Lieferumfang des A72 ist auch ein USB-C-Netzteil mit dieser Leistung vorhanden, wohingegen dem A52 nur ein Netzteil mit 15 Watt und USB-A-Anschluss beiliegt. Andere Hersteller bieten in dieser Preisklasse meist noch höhere Ladegeschwindigkeiten. Eineinhalb bis zwei Stunden Ladezeit solltet ihr je nach Ladeleistung bei diesen A-Modellen also einplanen.

Größere Akkus

Verbesserte Kameras

Der neuen Generation hat der südkoreanische Hersteller eine bessere Hauptkamera spendiert, die mit 64 MP auflöst und optisch stabilisiert ist. Zudem sitzen hinten stets noch drei weitere Kameras, davon eine Fünf-MP-Makrokamera und eine Ultraweitwinkelkamera mit zwölf MP. Die letzte Kamera ist im Galaxy A52 ein Tiefensensor und im Galaxy A72 eine acht MP scharfe Telekamera mitsamt dreifach optischem Zoom und Stabilisierung. Zu guter Letzt kommt vorne jeweils eine 32-MP-Frontkamera zum Einsatz.

Abseits der Zoom-Aufnahmen sind die Bilder der Smartphones nicht zu unterscheiden. Für Mittelklasse-Geräte sind die Resultate mehr als in Ordnung. Bei guten Lichtbedingungen machen die Kameras detailreiche Aufnahmen, der optionale Szenenoptimierer neigt jedoch zum Überschärfen. Gewohntermaßen geht Samsung bei den Farben eigene Wege. So sehen auf den Fotos unseres Tests etwa Rasenflächen übersättigt aus, der dunkelblaue Himmel wurde zu einem hellblauen Himmel und helle Hauttöne sind sichtbar zu blass. Hier besteht noch Verbesserungspotenzial, insgesamt sind die Fotos aber zufriedenstellend. Videoaufnahmen sind in 4K/30 mit der Haupt- und Weitwinkelkamera möglich, beim A72 auch mit der Telekamera. Full-HD-Video mit 60 Bildern pro Sekunde funktionieren wiederum nur mit der Hauptkamera und sind nicht stabilisiert. Die Makrokamera ist brauchbar, aber nicht sonderlich berauschend – Videos sind damit nicht möglich. Selfies sind unter Optimalbedingungen detailreich, bei schwächerem Licht wendet sich das Blatt jedoch.

Verbesserte Kameras

Preise und Einschätzung

Offiziell kostet das Galaxy A52 349 Euro beziehungsweise 409 Euro mit mehr Speicher. Die unverbindliche Preisempfehlung des Galaxy A72 beträgt hingegen 449 Euro. Dazwischen liegt das A52 5G für 429 bis 489 Euro, welches 120 Hertz, 5G-Unterstützung und einen minimal besseren Prozessor bietet. Bei yourfone erhaltet ihr das Galaxy A52 beispielsweise mit LTE-Tarif schon ab 14,99 Euro monatlich, das Galaxy A52 5G ab 19,99 Euro und das Galaxy A72 ab 20,99 Euro pro Monat.

Samsung rückt den chinesischen Konkurrenten beim Preis-Leistungs-Verhältnis nicht zu sehr auf die Pelle, bietet den treuen Kunden aber trotzdem ein attraktives Gesamtpaket. Die direkten Vorgänger zählten 2020 zu Samsungs absoluten Bestsellern und weltweit galt das Galaxy A51 sogar für ein halbes Jahr als das meistverkaufte Android-Smartphone. Das Galaxy A52 und Galaxy A72 weisen viele sinnvolle Verbesserungen auf. Die für ihren hohen Standby-Verbrauch kritisierten Exynos-Chips wurden durch Snapdragon-Prozessoren ersetzt, die Akkus sind neuerdings um 500 MAh größer und standardmäßig gibt es nun 128 GB Massenspeicher.

Gleichzeitig hat Samsung nicht auf Dinge wie MicroSD-Unterstützung und die Klinkenbuchse verzichtet. Displays und Kameras sind ebenfalls besser und ein langer Update-Support gehört auch auf die Liste der Vorteile. Weniger gefallen hat die Haptik und die Ladegeschwindigkeit. 5G-Unterstützung wäre außerdem mindestens für das Galaxy A72 wünschenswert gewesen.

Preise und Einschätzung.

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