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Aktuelle Foldables von Samsung und HUAWEI im Vergleich

Aktuelle Foldables von Samsung und HUAWEI
im Vergleich

Samsung und HUAWEI haben ein Jahr nach den ersten Falthandys nun die zweite Generation auf den Markt gebracht, aber welche Unterschiede gibt es? Nachfolgend vergleichen wir drei aktuelle Foldables: das Samsung Galaxy Z Flip, das Galaxy Z Fold2 5G und das HUAWEI Mate Xs.

Einordnung und Preise

Samsungs Galaxy Z Flip ist das günstigste der drei Geräte und erschien im Februar 2020 für 1.480 Euro. Mittlerweile ist es auf circa 1.050 Euro gesunken. Im August folgte zudem eine 5G-Variante, das abseits der 5G-Unterstützung einen etwas schnelleren Prozessor und ein mattes Glasgehäuse bietet. Das Galaxy Z Flip 5G kostet derzeit bei Samsung 1.510 Euro. Seit dem 18. September ist das Samsung Galaxy Z Fold2 5G in Deutschland für 1.949 Euro verfügbar. Am teuersten ist HUAWEIs Mate Xs, das hierzulande im März erschien und 2.436,97 Euro kostet. Beim Kauf im HUAWEI-Shop liegen dem Falthandy allerdings abseits des normalen Lieferumfangs noch eine HUAWEI Watch GT 2e, ein Leder Case und FreeBuds 3 In-Ear-Kopfhörer bei.

Einordnung und Preise

Design und Display

Die drei Foldables unterscheiden sich vor allem in ihrem Design. Das Galaxy Z Flip ist ähnlich wie ein Klapphandy aufgebaut. Geschlossen ist es beinahe quadratisch und es gibt ein kleines 1-Zoll-Display für Benachrichtigungen. Es lässt sich vertikal aufklappen und ist dann ungefähr so groß wie ein aktuelles Smartphone. Der flexible Hauptbildschirm misst diagonal 6,7 Zoll und ist frei arretierbar, wodurch sich das Falthandy beispielsweise in einem 90-Grad-Winkel aufstellen lässt. Anders als die beiden anderen Foldables ist das Z Flip also kein 2-in-1-Gerät, sondern ein Smartphone, das quasi in jede Hosentasche passt und dessen Display im zusammengeklappten Zustand geschützt ist.

Design und Display

Mit dem Galaxy Z Fold2 schlägt Samsung einen anderen Weg ein. Der Technologieträger ist geschlossen ein normal großes, schmales Smartphone mit 6,2-Zoll-Display und geöffnet ein Mini-Tablet mit einer Bildschirmdiagonale von 7,6 Zoll. Auch bei diesem Samsung-Falthandy ist der Hauptbildschirm durch ein neues Scharnier arretierbar.

Galaxy Z Fold2

Das HUAWEI Mate Xs bietet ein einziges Display, das im geschlossenen Zustand sowohl nach vorne als auch nach hinten zeigt. Die Front misst dann diagonal 6,6 Zoll. Es öffnet sich ähnlich wie ein Streichholzheft auf eine Größe von 8 Zoll. Die Grundfunktion ist vergleichbar mit der des Z Fold2, aber die Hersteller haben unterschiedliche Faltlösungen gewählt.

HUAWEI Mate Xs
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Technische Ausstattung

Da nur OLED-Displays flexibel sind, verwenden alle drei Falthandys diese Bildschirmtechnologie. Samsung schützt das jeweilige Panel durch ultradünnes Glas, darüber befindet sich aber beim Z Fold2 und Z Flip eine Kunststoffschutzfolie. Der Bildschirm des Mate Xs ist nur durch Kunststoff abgedeckt und entsprechend empfindlicher – vor allem, da er stets nach außen gewölbt ist. Der Bildschirm des HUAWEI-Foldables hat eine Pixeldichte von rund 414 Pixeln pro Zoll (ppi), beim Z Flip sind es 425 ppi und beim Z Fold2 beträgt die Pixeldichte 386 ppi. Als einziges der drei Geräte hat das Z Fold2 ein Hauptdisplay mit einer dynamischen Bildwiederholfrequenz bis zu 120 Hertz.

Alle drei Smartphones bieten eine Oberklasse-Ausstattung, aber Samsungs Galaxy Z Flip schneidet im Vergleich zu den anderen beiden Modellen schlechter ab. Dies ist zum Teil den deutlich kleineren Dimensionen geschuldet, aber das Falthandy ist auch wesentlich günstiger.

Technische Ausstattung

Im Galaxy Z Flip 5G und Galaxy Z Fold2 5G steckt ein Qualcomm Snapdragon 865+, während im 4G-Modell des Z Flip einen Snapdragon 855+ zum Einsatz kommt. Im Falthandy von HUAWEI dient ein Kirin 990 5G als Prozessor. Der Kirin-Chip und der Snapdragon 855+ sind in puncto Leistung ungefähr auf Augenhöhe, aber der Snapdragon 865+ ist je nach Benchmark etwa 30 bis 40 Prozent schneller. Unterschiede gibt es natürlich noch beim jeweiligen Speicher, Akku und den Kameras.

Das Mate Xs kommt mit 8 GB Arbeitsspeicher sowie 512 GB Massenspeicher daher und lässt sich per NM-Karte um zusätzlich 256 GB erweitern. Im Z Fold2 sind 12 GB Arbeitsspeicher und 256 GB Massenspeicher verbaut, während das Z Flip 8 GB Arbeitsspeicher und ebenfalls 256 GB bietet. Beim Mate Xs und Z Fold2 beträgt die Akkukapazität jeweils 4.500 mAh und beim Z Flip sind es 3.300 mAh. Kabelloses Aufladen unterstützt das HUAWEI-Falthandy nicht, dafür lädt es aber kabelgebunden mit 55 Watt am schnellsten. Samsungs Foldables beherrschen Wireless Charging, auch umgekehrtes Laden ist möglich. Das Z Flip lädt per USB-C-Kabel mit bis zu 15 Watt und das Z Fold2 mit maximal 25 Watt.

Qualcomm Snapdragon 865+

Das Samsung Galaxy Z Flip bietet eine Frontkamera im Hauptdisplay und zwei Kameras auf der Rückseite. Dabei handelt es sich um eine Hauptkamera und eine Weitwinkelkamera mit jeweils 12 Megapixeln. Im Galaxy Z Fold2 sind zwei Frontkameras mit je zehn Megapixeln verbaut, eine im Außendisplay und eine im Hauptdisplay. Auf der Rückseite gibt es eine Triple-Kamera, die aus drei 12-Megapixel-Sensoren besteht. Neben einer Haupt- und Weitwinkelkamera setzt Samsung dort auf eine Telekamera mit zweifach optischem Zoom. Im Mate Xs sind drei Kameras integriert: eine 40-Megapixel-Hauptkamera, eine Weitwinkelkamera mit 16 Megapixeln und eine Telekamera mit 8 Megapixeln und dreifach optischem Zoom.

Weitwinkelkamera

Specs im Überblick

Fazit

Die drei Falthandys setzen die flexible Bildschirmtechnologie unterschiedlich ein, vollkommen ausgereift ist aber keines der Modelle. Sie kosten viel Geld und es gibt mehrere Kompromisse gegenüber aktuellen Top-Smartphones, etwa kein Schutz vor Wasser, die empfindlichen Displays mit Kunststoffoberfläche oder eben die gute, aber nicht spitzenmäßige Kameraausstattung. Das Galaxy Z Flip ist das erschwinglichste Gerät und die 4G-Variante bietet noch ein verhältnismäßig gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Einen sonderlichen Vorteil bietet das faltbare Display in diesem Fall nicht wirklich, aber es bringt den Charme von Klapphandys ins Smartphone-Zeitalter zurück.

Das Galaxy Z Fold2 weist zahlreiche Verbesserungen im Vergleich zur ersten Generation auf, ist aber immer noch sehr teuer. Auch das Mate Xs hat eine starke Ausstattung vorzuweisen, könnte aber im Vergleich zur Konkurrenz etwas anfälliger für Beschädigungen sein und ist zudem mit das teuerste Gerät auf dem Markt.

Zudem sei erwähnt, dass beim HUAWEI Mate Xs keine Google-Apps zur Verfügung stehen. Wer nach einem Gerät sucht, das gleichzeitig als Smartphone und auch als kleines Tablet dient und das nötige Geld dafür ausgeben möchte, sollte zum Galaxy Z Fold2 greifen. Für Interessierte, die generell ein faltbares Smartphone ausprobieren möchten, lohnt sich vermutlich eher das Samsung Galaxy Z Flip.


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