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Handysucht – So bekommst du sie in den Griff

Handysucht
Tipps zur bekämpfung der Smartphone-sucht

Wer sein Smartphone ständig bei sich trägt ist nicht gleich als Handy süchtig zu bezeichnen. Eine wirkliche Erkrankung äußert sich anders. Aber ab wann ist man süchtig und was sind Warnsignale bzw. Symptome auf die man in Bezug auf eine Smartphone-Sucht achten sollte?

Süchtig nach dem Smartphone – ist doch nicht wirklich schlimm, oder?

In der heutigen Zeit sind ständige Erreichbarkeit via Handy und ständige Nutzung von digitalen Diensten und mobilem Internet für die Mehrheit der Menschen selbstverständlich. Sollte das Handy tatsächlich einmal zuhause vergessen werden (was bei den meisten sicherlich nur selten vorkommt), dann verursacht dies bei vielen Menschen ein gewisses Unbehagen. Man ist unerreichbar, man könnte etwas Wichtiges verpassen – die nicht bestehende fortdauernde Konnektivität mit den sozialen Netzwerken – all diese Faktoren führen bei vielen Menschen – egal ob beim Kind, Jugendlichen oder Erwachsenen – zu diesem Unbehagen.

Das problematische an der Smartphone-Sucht ist das Aufmerksamkeitsdefizit gegenüber anderen Dingen. Bei jedem Klingeln, jeder Vibration, jedem Aufleuchten werden wir als Nutzer abgelenkt und unterbrechen Arbeit oder Gespräche, vielleicht sogar die Konzentration beim Autofahren. Bis zu 25 Minuten kann es dauern, um in eine Arbeitsaufgabe zurück zu finden, die man so abrupt unterbrochen hat. Wenn das mal vorkommt ist das unbedenklich. Ist es allerdings die Regel, dann ist das ein enormer Stress für das Gehirn und die emotionale Gesundheit. Wir zeigen dir wie du den Handysucht-Test machst und welche Therapien es hierfür gibt.

Süchtig nach dem Smartphone

Smartphone-Sucht – wie weiß man, ob man eine hat?

Erhältst du eine neue Nachricht, dann leuchtet das Display deines Smartphones auf und/oder ein vertrauter Ton ertönt. Die menschliche Reaktion: Freude und Neugierde. Der menschliche Körper reagiert darauf und schüttet Dopamin aus. Dieser Botenstoff hat einen motivierenden und leicht aufputschenden Effekt was dazu führt, dass du immer mehr davon willst.

Messenger-Apps wie WhatsApp sind also so programmiert, dass sie unser inneres Belohnungssystem ansprechen, die Hormonausschüttung aktivieren und so über längere Zeiträume süchtig machen.

Auch wenn Smartphones zu suchtähnlichem Verhalten führen können, eine offiziell anerkannte Krankheit ist die Handysucht bis heute nicht. Woher weißt du also, dass ein problematisches Verhalten in Verbindung mit deinem iPhone oder Android-Gerät vorliegt. Welche Symptome beim Nutzer sprechen für eine Handysucht?

Smartphone-Sucht – wie weiß man, ob man eine hat?

Handysucht Symptome – Die Top 5

Handysucht Symptome –
Die Top 5

  • Stark gedanklich und emotional fokussiert auf das Smartphone
  • Entzugserscheinungen bei Nichtnutzung des Smartphones
  • Steigerung von Nutzungshäufigkeit & erfolglose Versuche der Nutzungseinschränkung
  • Exzessive Handynutzung trotz Gefährdung des Berufs- oder Privatlebens
  • Täuschung anderer & Versuch die Nutzung zu verheimlichen
Handysucht Symptome – Die Top 5

Der Handysucht Test

Hast du in den Top 5 Symptomen von Handysucht dein Verhalten wiedererkannt? Dann kannst du hier einen Selbsttest machen.

Handysucht Test 1 – Nutzungseinschränkung

Bei diesem Selbsttest nimmst du dein Smartphone zwar mit, aber es wird lautlos geschalten. Auch die Vibration wird deaktiviert und das Gerät verbringt den ganzen Tag in deiner Tasche oder im Rucksack. Du nimmst dein Handy nur in der Mittagspause kurz zur Hand um Benachrichtigungen zu checken. Der nächste Blick auf das Handy Display erfolgt dann wieder abends. So hast du zwar dein Smartphone für einen eventuellen Notfall dabei, schränkst deine Nutzung aber deutlich ein.

Handysucht Test 2 – Cold Turkey

Du kannst den Selbstversuch zur Handysucht noch steigern. Lasse das Smartphone einen ganzen Tag einfach zu Hause liegen. Informiere im Vorfeld dein soziales Umfeld, mit dem du normalerweise mehrmals am Tag kommunizierst, über den Selbsttest, damit sich niemand Sorgen macht. Wie fühlt es sich an, ohne Smartphone? Achte darauf, dass dein persönliches Urteil objektiv ist.

Anhand der Erfahrungen solltest du dann dein weiteres Nutzungsverhalten bestimmen. Präferierst du Nutzungseinschränkungen wie in Test 1 oder baust du sogar die Zahl der Abstinenztage aus? Es ist jedem selbst überlassen. Man sollte in seinen Überlegungen nur berücksichtigen, dass es auch noch ein Leben außerhalb der digitalen Welt gibt. Leidet man unter einer Handysucht, will aber konkret etwas verändern, so gibt es verschiedene Ansätze für eine Handysucht Therapie.

Der Handysucht Test

Handysucht bekämpfen – Was kann man bei Handysucht tun?

Mediensucht oder Handysucht kann eine ernstzunehmende Krankheit sein. Es ist eine substanzlose Sucht, der Begriff ist relativ neu und wird noch nicht universell ernst genommen. Nach internationaler Klassifikation von Krankheiten und Störungen bestehen Süchte nämlich nur dann, wenn bewusstseinsverändernde Substanzen konsumiert werden. Phänomene wie substanzlose Süchte würden am ehesten als impulsive Persönlichkeitsstörung, also als Probleme mit der Impulskontrolle klassifiziert.

Dabei ist man vom Handy in doppelter Weise abhängig. Ohne telefonische Erreichbarkeit und die unzähligen Einsatzmöglichkeiten, die das Smartphone bietet, ist ein modernes Leben kaum mehr zu organisieren. Man muss für andere Menschen erreichbar sein und will auch selbst sein Umfeld im Notfall erreichen können. Viele Arbeitsplätze sind bereits moderne Digital Workplaces oder entwickeln sich dorthin. Wie soll man da das Smartphone weglegen? Es ist ein wenig, wie mit zu ausschweifender Ernährung. Man kann nicht völlig aufhören zu essen und man kann das Smartphone schwerlich komplett beiseitelegen.

Handysucht bekämpfen – Was kann man bei Handysucht tun?

Handysucht Therapie – professionelle Unterstützung steigert Erfolgsquote

Dennoch, es gibt einen gesunden Umgang mit dem iPhone oder Android-Handy und es gibt den exzessiven. Daher ist die Diagnose Handysucht auch in weiten Teilen anerkannt. Wie für alle substanzlosen Süchte bietet sich auch hier eine klassische Therapie an. Dabei muss man nicht gleich den Psychotherapeuten aufsuchen. Es gibt eine Vielzahl qualifizierter Coaches, eine Handysucht Therapie begleiten können.

Hierbei werden zufriedenstellende Lösungen erlangt und erfahren. Eine gute Therapie stellt eine umfassende und hilfreiche Unterstützung dar, das eigene Leben wieder selbstbewusst und sinnvoll zu leben. Man behandelt dabei nicht nur das aktuelle problematische Verhalten, sondern auch die bereits entstandenen Langzeitschäden. Ziel ist es, die neuen, gesunden Lebensgewohnheiten auch langfristig zu praktizieren.

Unser Tipp – Am geeignetsten ist eine ganzheitliche Therapie, diese besteht aus:

  • Erlebnisorientierter Körpertherapie
  • Regelmäßiger Bewegung
  • Ernährungsumstellung
  • Klinischer Hypnotherapie
  • Systemisch-lösungsorientierter Therapie
  • Traumatherapie
Handysucht Therapie – professionelle Unterstützung steigert Erfolgsquote

Digital Detox – Entgiftungskur für die Beziehung zu deinem Smartphone

  • Alarmtöne ausschalten
  • Handyfreie Phasen einplanen
  • Smartphone bei wichtigen Tätigkeiten ausschalten
  • Smartphone freie Zonen oder Räume einrichten
  • Einen echten Wecker kaufen
  • Eine Armbanduhr tragen
  • Einen komplexen Zugangscode einstellen
  • Soziale Netzwerke reduzieren
  • Apps gegen Handysucht installieren
Digital Detox – Entgiftungskur für die Beziehung zu deinem Smartphone

Apps gegen die Handysucht – Dein Smartphone hilft mit

Inzwischen werden verschiedene Android- und iOS-Apps angeboten, die dabei helfen sollen, die Handysucht loszuwerden und den Konsum zu reduzieren. Dazu gehören beispielsweise Online-Wecker, die dir anzeigen, wie lange du bereits online gewesen bist. Alternativ gibt es Software, die dein Display nach einer voreingestellten Zeit sperrt. Welche Apps besonders bekannt und hilfreich sind haben wir für dich recherchiert. Unsere Top 3 Apps zur Linderung von Handysucht sind folgende.

Hypnobeep – digitaler Vogel beobachtet Nutzungsverhalten

Diese App ist eher ein Spiel. Der Vogel Beepy lebt auf deinem Handy und kommentiert die Handynutzung. Er ermahnt dich, selbst eingestellte Zeitlimits einzuhalten. Für eine gute Zusammenarbeit belohnt dich der Vogel mit Punkten, sogenannten ‚Beeps‘. Wenn du innerhalb von maximal 120 Tagen 1.000 Beeps gesammelt hast, erhältst du eine vorher festgelegte Belohnung.

Moment – sperrt das Handy mit Zeitlimits

Die App zeichnet auf, wann und wofür du dein Smartphone genutzt hast. Du kannst dir und auch Familienmitgliedern Zeitlimits setzen. Sind diese erreicht, warnt dich ein Alarm oder das Handy lässt sich nicht mehr nutzen. Die gesammelten Daten zeigen dir eindrucksvoll, wieviel und womit du deine Smartphone-Zeit verbringst.

Forest – Handyabstinenz belohnt digitales Baumwachstum

Diese App geht das Problem ebenfalls auf spielerische Art an. Du pflanzt auf dem Display digitale Bäume, die nur dann wachsen können, wenn dein Smartphone ungenutzt bleibt. Innerhalb von 25 Minuten wächst bereits ein großer Baum. Wenn dazwischen soziale Netzwerke wie Instagram genutzt werden, geht der Baum leider ein. Am Ende des Tages siehst du so, wieviel Wald du geschaffen hast.

Apps gegen die Handysucht – Dein Smartphone hilft mit

Handysucht bei Kindern und Jugendlichen

Beim Blick ins heimische Kinderzimmer oder auf den Schulhof machen sich viele Eltern und Lehrer Gedanken über die Handynutzung. Es ist nur eine Statistik und sie klingt zunächst wenig allarmierend: 2,6% der 12- bis 17-jährigen Kinder und Jugendlichen in Deutschland sind abhängig von WhatsApp, Instagram und anderen Messenger Diensten. In absoluten Zahlen ist die Zahl allerdings erschreckend. Demnach nutzen rund 100.000 Kinder und Jugendliche die Social Media Kanäle in der Schule und in ihrer Freizeit so stark, dass sie die Kriterien von Suchtkranken erfüllen. Häufig wird daher ein Handyverbot an Schulen ausgerufen, um hier den medialen Konsum zu senken.

Handysucht bei Kinder und Jugendlichen – was können Eltern tun?

Was können Eltern von handysüchtigen Kindern tun? In erster Linie natürlich Vorbild sein. Wenn der Elternteil sein Handy immer in der Hand hat und Gespräche unterbricht, um Nachrichten zu lesen, ist es für das Kind schwer eine verantwortungsvolle Handynutzung zu entwickeln.

Beim Abendessen, beim gemeinsamen Filmabend und ganz wichtig bei den Hausaufgaben können handyfreie Zeiten stattfinden. Die Hausaufgaben sind ohnehin schneller erledigt, wenn das Handy nicht ständig vibriert. Zwar haben die neuen Smartphones einen augenschonenden Blaulichtfilter integriert, wodurch man auch nachts gut auf dem Handy-Bildschirm lesen kann. Doch gilt hier ganz klar: Über Nacht hat das Kinderhandy nichts im Kinderzimmer zu suchen! Bei Jugendlichen sollte dies ebenfalls der Fall sein oder ab einer bestimmten Uhrzeit zumindest in den Nicht-stören-Modus geschaltet werden. Der Wecker klingelt trotzdem, Nachrichten und Status Updates werden aber nicht angezeigt. Auch ein bewusstes Handyfasten für die ganze Familie ist sinnvoll. Das geht besonders unkompliziert, wenn gemeinsame Aktivitäten geplant sind.

Handysucht bei Kinder und Jugendlichen – was können Eltern tun?

Fazit – Achtsam das Smartphone nutzen

Wer sein Handy gern um sich hat, ist nicht sofort suchtgefährdet. Ein objektives wachsames Auge auf den eigenen Konsum zu haben ist dennoch wichtig. Hast du selbst oder eine Person in deinem Umfeld eine Tendenz zur Handysucht – es gibt eine Vielzahl an unterschiedlichen Therapiemöglichkeiten.

Man darf das Smartphone auch nicht verteufeln. Im Gegenteil: Es bietet so viele nützliche Einsatzmöglichkeiten im Alltag und der Freizeit. Vielmehr sollte man die Nutzung des einen oder anderen (zeitfressenden) Dienstes hinterfragen. Außerdem kann man eine Selbstbeschränkung einbauen indem man nur ein begrenztes mobiles Datenvolumen zur Verfügung hat. yourfone bietet hier vier Tarifvarianten, die leistungsfähig und kostenattraktiv zugleich sind.


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