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NFT-Hype: Ist das Kunst oder kann das weg?

NFT - Hype:
Ist das Kunst oder kann das weg ?

Eine halbe Million US-Dollar für ein Internet-Meme, 58 Millionen Euro für eine digitale Fotocollage und 2,5 Millionen Euro für einen Tweet – das sind aktuelle Auktionspreise für sogenannte NFTs (Non-Fungible Token). Aber warum werden solch unvorstellbare Summen für digitale Kunstobjekte bezahlt? Und was sind NFTs eigentlich? Alles zum NFT-Hype erfährst du im folgenden Artikel.

NFT-Hype

Quelle: https://www.dailyadvent.com/de/news/a0924dd08aa83f015d9c1adcbc7174f7

Was sind NFTs (Non-Fungible Token)?

Die sogenannten NFTs sind im Bereich Blockchain und Kryptowährung angesiedelt, daher werden wir zunächst darauf eingehen, was eine Blockchain ist, um danach den Begriff „NFT“ näher zu erklären.

Blockchain

NFTs basieren auf der Blockchain-Technologie. Eine Blockchain ist eine öffentliche Datenbank, die dazu dient, Informationen zu übermitteln. Im Kontext der Kryptowährungen, beispielsweise Bitcoin oder Ethereum, wird die Datenbank genutzt, um Geldtransaktionen zu verwalten. Dabei werden in einer Blockchain laufend Datenblöcke aneinandergereiht und über die Zeit erweitert. Am Beispiel von Kryptowährungen wird in einer Blockchain gespeichert, welche Adresse wie viele Bitcoins zu einem bestimmten Zeitpunkt besitzt oder besessen hat. Dadurch dass die Datenblöcke kryptografisch signiert sind, gilt die Blockchain als fälschungssicher.

Blockchain

Token

Die sogenannten Token repräsentieren einen bestimmten Wert, etwa ein Produkt, ein Eigentumsnachweis oder einen Anteil an einem Unternehmen. Auch um eine bestimmte Dienstleistung nutzen zu dürfen, werden Token eingesetzt. Token sind somit auch vergleichbar mit einem U-Bahn-Ticket oder einem digitalen Gutschein. Dabei unterscheiden sich Token von Kryptowährungen unter anderem dadurch, dass sie keine eigene Blockchain haben. Allerdings können Token mit relativ wenig Aufwand auf existierenden Blockchains erzeugt und ausgegeben werden. Mit nur wenigen Klicks auf dem Smartphone, Tablet oder PC können Token gehandelt werden.

Token

Was ist der Unterschied zwischen Token und NFTs (Non-Fungible Tokens)

Die Mehrheit der Token sind fungibel, also austauschbar und vergleichbar mit einer Währung: Sie sind gleichartig und zerteilbar. Wenn du jemandem 50 Euro leihst, bestehst du vermutlich auch nicht darauf, dass du exakt denselben 50-Euro-Schein wiederbekommst, oder? Denn ein anderer 50-Euro-Schein oder fünf Zehnerscheine tun es auch. Non-Fungible Tokens hingegen sind einzigartig und existieren nur einmal in der Blockchain. Somit repräsentieren NFTs beispielsweise den Besitz an einem digitalen Objekt, das es nur ein einziges Mal gibt, also das Original eines Fotos, einer Bildcollage oder eines Internet-Meme.

Der Unterschied zwischen Token und NFTs

Warum der NFT-Hype?

Mit Hypes ist es ja so eine Sache: Einer fängt an, alle ziehen nach. Und wenn der Hype erstmal da ist, kann man in der schnelllebigen Welt gar nicht mehr nachvollziehen, wann, wo und womit der Hype genau anfing. Ähnlich war es auch bei Clubhouse und Discord. Für den NFT-Hype sind jedenfalls auch wieder prominente Vertreter verantwortlich: So verkaufte Twitter-Erfinder und CEO Jack Dorsey für 2,9 Millionen US-Dollar seinen ersten Tweet als NFT. Aber auch beliebte Sportvereine wie die NBA und der FC Bayern München verkaufen digitale Sammelkarten als NFT. Dabei sind der Kunstfreiheit keine Grenzen gesetzt: Die bekannte Nyan Cat, eine Animation als GIF-Datei, wurde für 600.000 US-Dollar verkauft, während das berühmte Internet-Meme „Disaster Girl“ für fast eine halbe Million US-Dollar versteigert wurde.

Warum der NFT-Hype?

Quelle: http://www.nyan.cat/

Was bringt der Besitz von NFTs?

Der Besitz von NFTs bringt auf dem ersten Blick nicht viel. Schließlich erwerben die Käufer der digitalen Kunst weder die Urheberrechte noch die Verwertungsrechte. So ist es aber auch, wenn man ein Original-Gemälde in einer Galerie kauft und sich nicht für eine Kopie entscheidet: Man kauft lediglich die „Angeberrechte“ und das Wissen, dass das eigene Kunstobjekt das Original ist und man selbst explizit als Besitzer gilt.

Selbst wenn man keine Urheberrechte und Verwertungsrechte an den digitalen Kunstwerken hat, so kann sich der Besitz von NFTs dennoch lohnen. Auch von berühmten Fotografien und Gemälden gibt es millionenfache Kopien, dennoch werden beliebte Originale für Millionenbeträge weiterverkauft. Mit NFTs gibt es dieses Phänomen jetzt auch - für die digitale Kunst. Schon mehrfach wurden NFTs zu einem höheren Preis weiter gehandelt. Zusätzlich bieten die NFTs für Künstler eine innovative Art, ihre digitalen Werke gewinnbringend zu verkaufen.

Was bringt der Besitz von NFTs?

Gibt es noch weitere Anwendungsbereiche für NFTs?

Heutzutage wird die Technologie bereits im Bereich der Videospiele eingesetzt. Decentraland ist ein bekanntes NFT-Spiel, in dem man – wie bei Second Life auch – Avatare, Accessoires und Grundstücke, kaufen kann. Alle Objekte im Spiel sind NFTs, um sicherzustellen, dass sie an Wert nicht verlieren, wenn das Game eines Tages eingestellt werden sollte. Auch große Entwicklerstudios wie Ubisoft und Capcom sehen einen Mehrwert in NFTs und kooperieren neuerdings mit Startups und Plattformen, die sich mit der Technologie beschäftigen.
Es gibt aber noch weitere Anwendungsszenarien für NFTs. Da NFTs einzigartig und nicht fälschbar sind, könnten diese auch für digitale Dokumente eingesetzt werden. Eventuell ist es zukünftig möglich auch den Personalausweis oder Reisepass in der Blockchain zu speichern. Kombiniert mit einer App auf deinem iPhone 12 oder Samsung Galaxy S21 könntest du dich somit digital identifizieren.

Warum der NFT-Hype?

Quelle: https://decentraland.org/

Kritik an NFTs

Es hagelt aber auch an Kritik, da bei jeder Transaktion über NFTs enorm viel Energie verbraucht wird. Der britische Künstler Memo Akten belegte den Stromverbrauch mit Zahlen. Die Generierung eines NFTs verbrauche 142 Kilowattstunden, also ein CO₂-Fußabdruck von 57 Kilogramm. Beim Verkauf eines NFTs werden laut Akten nochmals 35 Kilogramm CO₂ freigesetzt, da diese aber mehrmals verkauft werden, entsteht ein durchschnittlicher Verbrauch von 136 Kilogramm pro einzelnem NFT. Das entspricht einer 700 Kilometer weiten Autofahrt. Als Klimakiller zählen nicht nur NFTs, sondern auch Kryptowährungen. Daher sollte dieses Manko, im Zuge einer geringeren CO₂-Bilanz, schnellstmöglich angegangen werden.

Kritik an NFTs

Quelle: https://www.flickr.com/photos/arselectronica/37102995855 / Google Maps

Fazit: Kunst liegt im Auge des Betrachters

Wer moderne Kunst nicht verstanden hat, wird NFTs noch weniger verstehen. Bereits seit Jahrzehnten werden horrende Preise für einzigartige Kunstobjekte bezahlt, bei denen man auf den ersten Blick nicht weiß, ob es tatsächlich Kunst sein soll. Doch mit dem NFT-Hype ist es jetzt auch möglich mit digitalen Objekten zu handeln. Wer Lust hat, Original-Besitzer eines Internet-Meme, einer Animation oder eines Tweets zu werden, kann jetzt endlich zuschlagen. Doch Vorsicht: Ob sich der digitale Kunstmarkt tatsächlich genauso etablieren wird wie der physische Kunsthandel, das steht noch in den Sternen. Konservative Finanzexperten sind skeptisch, da die enormen Verkaufspreise stark auf eine Blase hindeuten.

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Fazit: Kunst liegt im Auge des Betrachters

Quelle: https://twitter.com/beeple/status/1320212239048232961


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