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Sichere Cloud-Nutzung – Das musst du wissen

Sichere Cloud-Nutzung Das musst du wissen

Wenn du als Privatperson oder im Start-up deine Daten und Applikationen in eine Cloud hochlädst, erhöhst du deren Sicherheit in der Regel erheblich. Cloud-Provider beschäftigen große Security-Teams, nutzen die neuesten Sicherheitsprodukte und sorgen durch eine mehrstufige digitale Sicherheitsstrategie für Schutz auf allen Ebenen. Eine so umfassende Absicherung ist für Einzelne oder Start-ups finanziell und personell nicht zu stemmen. Selbst mittelständische Unternehmen setzen vermehrt auf die Expertise von Cloud-Providern, um ihre IT-Teams zu entlasten.

Trotz der prinzipiell hohen Sicherheit von Cloud-Umgebungen kommt es immer wieder zu teils spektakulären Sicherheitslücken. Dabei machen sich Kriminelle selten die Mühe nach Sicherheitslücken in der Cloud-Infrastruktur zu suchen, sondern nehmen einfach den Weg durch die Accounts von unachtsamen Kunden. Unzureichend abgesichert, mit unnötig vielen Zugriffsprivilegien ausgestattet oder ganz einfach falsch konfiguriert, machen viele Start-ups es Hackern leichter als sie denken.

Sichere Cloud-Nutzung – das musst du tun

Kunden glauben, sie hätten per Vertrag mit dem Cloud-Dienst ein Rundum-Sorglos-Paket gebucht und müssten sich um nichts mehr kümmern. Das ist jedoch ein fataler Irrtum. Im Unterschied zum kompletten IT-Outsourcing hast du als Kunde im Cloud-Umfeld eine Mitverantwortung für die Sicherheit deiner Daten.

Je nach gewähltem Cloud-Service-Modell

  • Software als Service (SaaS)
  • Plattform als Service (PaaS) oder
  • Infrastruktur als Service (IaaS)

musst du bestimmte Sicherheitsmaßnahmen selbst übernehmen.

Du als Kunde im Cloud-Umfeld hast eine Mitverantwortung für die Sicherheit deiner Daten

Warum überhaupt einen Cloud Speicher nutzen?

Während der Gründungsphase stehen Start-ups vor vielen Entscheidungen, die maßgeblich zum Erfolg des jungen Unternehmens beitragen. Da Gründer meist nur über begrenztes Kapitel verfügen, kommt allen laufenden Ausgaben besonderes Augenmerk zu.

Eine technische Komponente, die zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist die Cloud-Nutzung. Diese an den Bedarf angepasste Form der IT-Dienstleistung ermöglicht es nicht nur Start-ups ihre IT in eine virtuelle Umgebung zu verlagern, auch für jeden privaten Nutzer eignet sich die Cloud als externer Speicherort auf den man an jedem Ort der Welt über das Internet zugreifen kann. Doch was genau sind die Vorteile von Cloud-Diensten? Für welchen Zweck und für welche Unternehmensprozesse eignen sich cloudbasierte IT-Lösungen?

Warum überhaupt einen Cloud Speicher nutzen

Kosten: Durch die Cloud-Nutzung lassen sich Kosten sparen

Da Cloud-Dienste wie Google, Amazon oder die deutsche Ionos ihre Ressourcen vielen Kunden zur Verfügung stellen, können sie diese Services kosteneffizient anbieten. Darüber hinaus laufen die IT-Prozesse größtenteils automatisiert ab. Dies trägt ebenfalls einen entscheidenden Teil zu den niedrigen Preisen bei.

Durch die Inanspruchnahme eines Cloud-Dienstleisters kannst du zunächst Kosten für teure Hard- und Software einsparen. Da Cloud-Anbieter Rechenzentren, Server und Anwendungsprogramme stellen, fällt ein erheblicher Teil an Ausgaben zur Anschaffung von IT weg. Eigene Server sind zudem sehr aufwendig zu betreiben. Ebenso reduziert die Zusammenarbeit mit einem Cloud-Dienstleister Investitionen in IT-Personal. Als Gründer kannst du also Kapazitäten kostengünstig anmieten und diese Einsparungen in deinen Geschäftsaufbau lenken.

Ein weiterer Pluspunkt: Start-ups können sich die benötigten Cloud-Speicher- und Rechenleistungen immer nach Bedarf und für bestimmte Zeiträume mieten. Durch die verbrauchsabhängige, flexible Abrechnung musst du nur für die Leistungen bezahlen, die auch wirklich genutzt werden. Die eingesparten Kosten können direkt wieder in andere Prozesse investiert werden, die dein junges Business voranbringen.

Kosten: Durch die Cloud-Nutzung lassen sich Kosten sparen

Absicherung deiner SaaS-Umgebung – Software als Service

In diesem Modell verantwortet der Provider die gesamte Verwertungskette bis hin zur Bereitstellung der Applikationen. Er schützt die IT-Infrastruktur und sorgt durch Aktualisierungen für die Absicherung deiner Daten. Dennoch kommt dir auch hier als Nutzer eine wesentliche Mitverantwortung zu.

Du musst sicherstellen, dass deine Zugänge durch ausreichend lange und komplexe Passwörter geschützt sind. Ein Passwort Manager kann dabei helfen sich komplexe Passwörter zu merken, indem die Passwörter durch ein Masterpasswort verschlüsselt werden. Somit wird die Datensicherheit erheblich erhöht. Wo immer möglich sollte eine Mehrfaktoren-Authentifizierung eingerichtet werden. Zugangsberechtigungen sollten nach dem Prinzip nur so viel wie nötig und so wenig wie möglich vergeben und regelmäßig überprüft werden. Besonderes Augenmerk sollte auf Konten mit weitreichenden Administrationsrechten liegen. Kriminelle haben es besonders auf solche Accounts abgesehen, weil sie ihnen sämtliche Türen öffnen können. Stellt dein Cloud-Provider für die Nutzerverwaltung Identity und Access Management zur Verfügung, solltest du dieses unbedingt auch einsetzen.

Absicherung deiner SaaS-Umgebung - Software als Service

Der beste Cloud-Schutz nützt dir nichts, wenn dein Zugriff über unsichere Endgeräte erfolgt. Alle deine genutzten PCs, Notebooks, Tablets und Smartphones sollten deshalb in ein umfassendes mehrstufiges Sicherheitskonzept eingebunden werden. Die Installation eines Virenschutzprogramms allein ist nicht ausreichend.

Verschlüsselung sensibler und personenbezogener Daten sollte bei jeder Übertragung immer Standard sein. Das gängigste Verfahren für den sicheren Datentransfer ist aktuell Transport Layer Security über HTTPS. Für die Absicherung im Cloud-Speicher empfiehlt sich der Advanced Encryption Standard mit mindestens 256 Bit Schlüssellänge.

Der Zugriff darf auch auf keinen Fall über ungesicherte Netzwerkverbindungen erfolgen. Du solltest wenn möglich unterwegs auf deine Cloud-Ressourcen nur über VPN-Verbindungen zugreifen.

Ein weiterer nach wie vor beliebter Ansatz von Kriminellen sind Phishing Mails und Social Engineering, die zum Herunterladen von Malware oder zum Ausführen von Schad-Code eingesetzt werden. Eine ordentliche Sicherheitsstrategie im Start-up muss deshalb immer auch Schulungs- und Aufklärungsmaßnahmen enthalten.

Der beste Cloud-Schutz nützt dir nichts, wenn dein Zugriff über unsichere Endgeräte erfolgt.

Sicherung deiner PaaS-Umgebung – Plattform als Service

Im Plattform-as-a-Service Modell stellt der Provider dir eine Laufzeitumgebung zur Verfügung, auf der du Applikationen entwickeln und nutzen kannst. Die Absicherung von Quellcode und Anwendungen liegt damit aber in deiner Verantwortung. Das hat neben den weiter oben beschriebenen Anforderungen noch einige zusätzliche Sicherheitsaufgaben zur Folge.

Code-Absicherung bei selbst entwickelten Applikationen und regelmäßige Sicherheits-Scans sind Pflicht. Dafür gibt es zum Beispiel auf der Entwicklerplattform GitHub Werkzeuge für die Schwachstellenanalyse. Patchen gehört auch zu deinen Aufgaben, sowohl Eigenentwicklungen als auch kommerzielle Software musst du regelmäßig auf Sicherheitslücken überprüfen und bei Bedarf zeitnah die Lücken stopfen.

Sicherung deiner PaaS-Umgebung - Plattform als Service

Sicherung deiner IaaS-Umgebung – Infrastruktur als Service

Beim IaaS-Modell stellt dir der Provider grundlegende Infrastruktur-Ressourcen wie Serverleistung, Arbeitsspeicher und Speicher in Form von Rechen-Instanzen zur Verfügung, auf deren Basis du als Kunde ein Betriebssystem installierst und deine Applikationen betreibst. Hier trägst du als Kunde und Anwender eine besonders hohe Verantwortung. Zu deinen Sicherheitsaufgaben gehören hier noch einmal weitere Tätigkeiten, zusätzlich zu den oben genannten.

Nutzt du eine Virtualisierungstechnologie wie Microsoft Hyper-V, ist diese in der Cloud genauso zu sichern wie im Rechenzentrum. Updates und Patches müssen zeitnah eingespielt werden. Es empfiehlt sich, hier Bordmittel der Plattformen zu nutzen.

Auch in der IaaS-Umgebung gelten dieselben Anforderungen wie in selbst gehosteten Umgebungen. Betriebssysteme müssen nicht nur auf dem Smartphone unbedingt auf dem neuesten Stand gehalten werden. Harmony OS, Android und iOS entwickeln sich stetig weiter, ebenso wie Windows. IaaS-Anbieter stellen in der Regel einen Firewall-Service zur Verfügung. Die Konfiguration dieses Dienstes liegt jedoch in deiner Verantwortung. Die Firewall musst du dabei meist für jede Instanz separat einrichten.

Sicherung deiner IaaS-Umgebung - Infrastruktur als Service

Fazit

Die IT-Sicherheit in der Cloud ist insgesamt wesentlich besser als ihr Ruf. Die Provider haben massiv in Security-Technologien und Know-how investiert. Sie können dir daher ein Sicherheitsniveau bieten, das in der Regel deutlich über dem eines herkömmlichen Rechenzentrums liegt. Dennoch darfst du dich als Nutzer von Cloud-Umgebungen nicht einfach zurücklehnen und dich völlig auf die Sicherheitsmechanismen deines Providers verlassen.

Je nach gewähltem Service-Modell ist ein gewisser Eigenaufwand nötig. Nur wer seine Hausaufgaben macht, Zugänge absichert und Daten schützt, bei eigenen Applikationen das Patch-Management nicht vernachlässigt und selbst verwaltete virtuelle Infrastrukturen richtig konfiguriert, darf sich in einer Cloud-Umgebung sicher fühlen. Das gilt im Start-up ebenso wie als Privatperson.

Da im Start-up wenig Zeit bleibt, um sich als Gründer mit IT-Fragen tiefgehend zu beschäftigen, setzen die meisten Start-ups auf SaaS Cloud-Dienste. Das sind Software-Lösungen, die dein Cloud-Anbieter dir über das Internet bereitstellt und die am wenigsten Aufwand für dich bedeuten.

Auch ein vernünftiger Mobilfunktarif für das Smartphone ist von enormer Bedeutung. Denn das Smartphone eignet sich ebenso als Zugangsgerät zum Up- oder Download von Daten in die Cloud wie es ein Laptop ist. yourfone bietet hier leistungsstarke LTE-Tarife mit einem mobilen Datenvolumen von bis zu 20 GB pro Monat. Im Bedarfsfall gibt es auch noch das passende Handy zum Vorzugspreis hinzu. Und im Handy-Konfigurator kannst du dir deine monatliche Tarifhöhe individuell zusammenstellen.

Die IT-Sicherheit in der Cloud ist insgesamt wesentlich besser als ihr Ruf.

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