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SMART HOME
DAS STECKT HINTER EINEM INTELLIGENTEN ZUHAUSE

Smart Home Systeme sind in aller Munde. Die Technologie hat nicht zuletzt durch digitale Sprachassistenten wie Apples Siri sowie den Google Assistant und deren Möglichkeiten zur Sprachsteuerung, die anfangs vornehmlich in Smartphones integriert waren, an Bedeutung gewonnen. Smarte Lautsprechersysteme wie der Amazon Echo oder Google Home Smart Speaker erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und dienen immer häufiger als Basisstation für das eigene Smart Home Zuhause.

Einer Studie des Digitalverbands Bitkom zufolge lag der Bekanntheitsgrad von Smart Home Geräten und Lösungen bereits im Jahr 2018 bei 70 Prozent, was einer Zunahme von ca. 20 Prozent im Vergleich zu 2017 entspricht. Zudem besitzt mittlerweile jeder vierte Bundesbürger eine Smart Home-Anwendung – teilweise ohne es zu wissen – und über 60 Prozent gehen davon aus, dass sich solche Systeme in den nächsten Jahren in allen Haushalten durchsetzen werden.

Der Bekanntheitsgrad des Begriffs Smart Home ist merklich gestiegen, wie die Studie zeigt. Doch viele Verbraucher müssen passen, wenn sie den Begriff näher erläutern sollen. Wir wollen daher etwas Licht ins Dunkel bringen: Wir zeigen in welchen Bereichen die Technologie Smart Home Einsatz findet und welche neuen Möglichkeiten durch das System entstehen.

Smart Home Absatz 1

Smart Home – Was ist das für ein System?

Allgemein beschreibt der Begriff Smart Home vernetzte Anwendungen und Systeme im Wohnbereich, die teilweise via Smartphone-App fernsteuerbar oder automatisiert sind. Insgesamt soll durch ihren Einsatz die Lebensqualität in den eigenen vier Wänden – egal ob im Haus oder in der Wohnung – gesteigert werden. Die Bandbreite reicht von der in allen Räumen steuerbaren Musik-Anlage bis hin zu intelligenten Türschlössern, der automatischen Heizungssteuerung und intelligenten Rauchmeldern. Ganz neu sind smarte Rollläden von IKEA.

Auch Spaß bei der Nutzung spielt eine wichtige Rolle. Smart Home Systeme kommen aktuell in erster Linie in den Bereichen Unterhaltung, Sicherheit und Energiemanagement zum Einsatz. Die Vernetzung über Smart Home Systeme kann zentralisiert schon beim Hausbau erfolgen, es ist aber auch möglich einzelne Komponenten für ein intelligentes Wohnen nachzurüsten. Anders als oftmals angenommen, ist hierfür keine komplizierte hausinterne Einheit zur Steuerung bzw. Verkabelung nötig. Über Funkanbindung lassen sich relativ einfach und individuell intelligente Regler für Thermostate anknüpfen. Auch intelligente Lampen stehen von diversen Herstellern bereit.

Smart Home Absatz 2

Intelligente Haussteuerung – vom intelligenten Licht über den Staubsaugerroboter bis zum smarten Kühlschrank

Mit dem Smartphone gemütlich von der Couch aus das Licht an- und ausschalten ist nur ein mögliches Einsatzszenario von Smart Home-Technologie. Der typische Tagesablauf in einem vernetzten Zuhause könnte vielmehr folgendermaßen aussehen: Zur voreingestellten Aufwachzeit öffnen sich die Jalousien automatisch, um Tageslicht ins Zimmer zu lassen. Im Winter wird alternativ das Licht aktiviert. Das Badezimmer ist dank der automatisierten Steuerung der Heizung bereits vorgewärmt und in der Küche aktiviert sich die Kaffeemaschine nach dem Duschen – Wohlfühlen in Bad und Küche dank moderner Technik. Während man auf dem Weg zur Arbeit ist sorgt der Staubsaugerroboter für eine Grundreinigung der Wohnung. Der smarte Kühlschrank bestellt aufgebrauchte Lebensmittel selbstständig bei einem Lieferservice. Dieser erhält beim Eintreffen über ein intelligentes Türschloss Zutritt zur Wohnung.

Mittlerweile gibt es eine riesige Auswahl an Smart Home Geräten und Home Systemen von bekannten Herstellern wie Philips (z.B. Philips Hue) oder Bosch (z.B. Bosch Smart Home). Auch Möbelhersteller wie IKEA bieten eigene Smart Home-Systeme an. Dank einheitlicher Standards lassen sich die verschiedenen Geräte relativ einfach miteinander kombinieren und via Smart Home App steuern. Auch gibt es tolle Starter-Pakete oder Starter-Kits für den Einstieg in die Welt des intelligenten Wohnens und der smarten Haustechnik, die meist neben der zentralen Steuereinheit weitere Komponenten wie LED-Leuchten oder Fenstersensoren beinhalten. So kann man sich für kleines Geld mit der Funktionsweise der Smart Home Produkte wie zum Beispiel intelligente Beleuchtung vertraut machen.

Smart Home Absatz 3

Entertainment und Smart Living – Multimedia-Geräte per Sprachsteuerung koordinieren

Im Entertainmentbereich sind Smart Home-Lösungen bereits seit Längerem weit verbreitet. Beliebt ist der Einsatz des intelligenten Wohnens vor allem beim Musik sowie Podcast hören und im Heimkino über den Smart TV. Während die Vernetzung eines Bluetooth-Lautsprechers mit dem Smartphone bereits mit zwei Klicks via App erfolgen kann gibt es Assisted Living Optionen, die noch ausgefeilter sind. Praktisch ist die zentrale Steuerung der Musik und Entertainment-Anlage über das Tablet oder via Sprachsteuerung. Über eine Multi-Room-Anbindung lassen sich so beispielsweise verschiedene Songs in den unterschiedlichen Räumlichkeiten der Wohnung oder im Haus abspielen. So kann über eine intelligente Home Control Steuerung der jeweilige Musikgeschmack, der in den entsprechenden Räumlichkeiten befindlichen Person abgestimmt, ausgespielt werden.

Der Vorteil dieser einheitlichen Lösung fürs intelligente Wohnen liegt auf der Hand. So kann auf mehrere Fernbedienungen zur Regelung der Lautstärke und Programmwechsel verzichtet werden. Die Lieblingsmusik aktiviert sich automatisch. Idealerweise wird die Verkabelung für das Entertainment-System bereits während des Rohbaus in die Räume integriert. Eine Nachrüstung des Systems ist aber auch dank Bluetooth, das heute standardmäßig jeder smarte Lautsprecher beinhaltet, jederzeit möglich.

Mann am Telefon

Intelligentes Zuhause und Sicherheit
– intelligente Überwachungssysteme erhöhen Sicherheitsgefühl

Smart Home Geräte können nicht nur ein Plus an Komfort bieten sondern auch die Sicherheit erhöhen. Hierfür eignen sich beispielsweise intelligente Überwachungssysteme mit Kamera und Bewegungssensoren. Ein relativ einfaches Mittel zur Erhöhung der Haus- oder Wohnungssicherheit ist die Installation einer IP-Kamera im intelligenten Zuhause, deren Bilder sich von unterwegs aus auf das Smartphone übertragen lassen und jederzeit abgerufen werden können.

Ein zusätzliches Maß an Sicherheit bergen auch smarte Türschlösser, die den Zutritt per Fingerabdruck, Zahlencode oder Handy-App erlauben. Kombiniert mit einer Video-Türklingel kann so z.B. der Paketbote aus der Ferne eingelassen werden. Auch Fenstersensoren und Bewegungsmelder, auf die jederzeit mobil per App zugegriffen werden kann, schützen vor unliebsamem Besuch. Für das Jahr 2018 waren es laut Kriminalstatistik 97.504 Fälle. Zwischen den Jahren 2008 und 2015 waren die Zahlen von Einbruchsdelikten stetig gestiegen. Nun wurde erstmals ein Rückgang von Wohnungseinbrüchen seit 20 Jahren verzeichnet. Auch der bessere Schutz von Wohnungen durch Smart Home Geräte hat unter Umständen hierzu beigetragen.

Ein Sicherheitssystem mit Bewegungsmeldern in der Wohnung oder dem Haus kann also Sinn machen. Doch Vorsicht: Die Smart Home Geräte sind zwar intelligent und erhöhen die Sicherheit. Die einzelnen Komponenten könnten von Kriminellen oder Einbrechern allerdings auch gehackt werden. Daher gilt es - wie bei anderen technischen Komponenten auch - das System über Sicherheitsupdates immer auf dem neuesten Stand zu halten. Mit sicheren Passwörtern (Buchstaben / Zahlen / Sonderzeichen) kann das System zusätzlich vor digitalen Eindringlingen geschützt werden. Neben intelligenten Überwachungssystemen zum Schutz vor Einbrechern kann das Smart Home System auch in Verbindung mit Rauchmeldern eingesetzt werden. So schützt man sich und sein Eigenheim vor möglichen Bränden.

Smart Home Absatz 4

Gründe für ein Smart Home System: Einsparpotenzial, Komfort und Sicherheit

Wesentliche Gründe für die Nutzung von Smart Home Geräten sind laut einer Studie von Deloitte ein Plus an Komfort und Sicherheit. An vorderster Stelle steht für Anwender auch das Einsparpotential durch eine intelligente Steuerung der Haustechnik. Wenn in ungenutzten Räumen nicht ständig die Heizung läuft oder man von unterwegs aus das vergessene Licht ausschalten kann, sinkt der Verbrauch an Energie. Für viele Nutzer ist auch der Spaß an smarter Technik ein wichtiges Motiv. So kann die Vernetzung von Lampen mit Dimm-Funktion dank der vielen Einstellmöglichkeiten zum Experimentieren einladen.

Nicht zuletzt überzeugen viele Geräte des intelligenten Wohnens durch ein attraktives Design. Smart Home Geräte lassen sich daher gut in die vorhandene Einrichtung integrieren. Dank praktischer Funkanbindung gehört der berühmte Kabelsalat in die Historienkiste. Außerdem ist die einfach gestaltete Bedienung von Smart Home Systemen auch für ältere Menschen ein Leichtes. Bedenken gibt es noch bezüglich des Datenschutzes und der Gefahr durch Hacker, was vor allem bei elektronischen Türschlössern zu Skepsis führt. Auch hegen manche Verbraucher die generelle Befürchtung, dass die Technologie noch nicht ausgereift sei. Hier kann allerdings Entwarnung gegeben werden: anfängliche Kinderkrankheiten der Geräte und Apps sind längst beseitigt.

Smart Home Absatz 5

Das Komfort-Extra im Sommer – Intelligente Beschattung von IKEA Smart Home

Zu einem gut ausgestatteten Smart Home gehören natürlich steuerbare Rollläden. Die Rollos sorgen im Bedarfsfall für eine automatisierte Abdunkelung, was gerade in den heißen Sommermonaten ein echtes Komfort-Highlight ist. Im August 2019 hat IKEA die smarten Rollos Kadrilj und Fyrtur ins Sortiment der Filialen in Deutschland aufgenommen. Beide Modelle kann man wahlweise über Fernbedienung oder via Smartphone bedienen, sogar via Sprachsteuerung. Das dafür notwendige Update der IKEA Home-Smart-App ist bereits ausgespielt. Die günstigste Version des intelligenten Rollos Kadrilj soll für die Größe 60 x 195 cm um die 100 Euro kosten.

Bislang hatte IKEA in erster Linie Smart Home Gadgets, wie LED-Birnen und Bewegungsmelder angeboten, die mit Apples HomeKit, Alexa von Amazon und dem Google Assistant kompatibel sind. Das IKEA Smart Home Konzept wird aber ständig erweitert. Im Nachbarland Österreich gibt es zum Beispiel bereits eine smarte Steckdose von IKEA, die demnächst auch in Deutschland erhältlich sein soll.

Mann sieht aus dem Fenster
Smart Home Absatz 6

Welche bekannten Anbieter von Smart Home Standards gibt es?

Welche bekannten Anbieter von Smart Home Standards gibt es?

Über den Lauf der vergangenen Jahre haben sich mehrere Standards im Smart Home Bereich herausgebildet. Bekannte und weitverbreitete Standards sind ZigBee, Z-Wave und EnOcean. Auch der WLAN-Standard kann für Smart Home Produkte und Anwendungen genutzt werden. Darüber hinaus gibt es zahlreiche proprietäre Lösungen, die teilweise nur mit den jeweils herstellereigenen Geräten kompatibel sind. Daher gilt es beim Kauf neuer Smart Home Geräte darauf zu achten, welche Standards genau unterstützt werden.

ZigBee – bevorzugter Standard bei Haushaltsgeräten

Der ZigBee-Standard wird in Europa häufig für die Hausautomation verwendet und ist in der Lage verschiedene Haushaltsgeräte zu einem Netzwerk zusammenzuschließen. Im Vergleich zum herkömmlichen WLAN ist er energieeffizienter und geht relativ einfach über Plug-and-Play. In der Regel genügt es ein kompatibles Gerät einzuschalten, um es mit der Basis-Station zu verbinden. Namhafte Hersteller wie Miele oder Philips bieten entsprechend kompatible Produkte an.

EnOcean – setzt auf Einsatz von batterielosen Funksensoren

Der wesentliche Unterschied zu anderen Smart Home Standards ist der Einsatz von batterielosen Funksensoren. Über das sogenannte „energy harvesting“ versorgen sich die Komponenten mit Energiequellen aus ihrer Umgebung, z.B. über Vibrationen oder Luftströmungen. Auch hier sind bekannte Hersteller wie Siemens oder Osram mit kompatiblen Produkten vertreten. Der große Vorteil dieser Lösung besteht in ihrer Unabhängigkeit von dezidierten Stromquellen.

Z-Wave – einer der ältesten Standards im Smart Home Sektor

Der Standard Z-Wave ist schon älter als ZigBee. Dieser wurde ebenfalls auf einen niedrigen Energieverbrauch sowie auf Kommunikationssicherheit ausgerichtet. Hier gibt es eine große Auswahl an vernetzbaren Modulen, z.B. von Bosch Smart Home. Eine Besonderheit ist die Nutzung verschiedener Funkfrequenzen in unterschiedlichen Märkten und die Unterstützung verschiedener Funkstandards. Wegen des unterschiedlichen Spektrums können Smart Home Geräte aus den USA nicht mit solchen aus Deutschland kombiniert werden.

WLAN – ermöglicht ebenfalls die Verknüpfung von Smart Home Komponenten

Selbstredend lassen sich die heimischen Komponenten auch über das bereits vorhandene WLAN anbinden. Allerdings ist diese Schnittstelle naturgemäß auf hohe Übertragungsraten und nicht auf Energieeffizienz ausgerichtet. Um diese Einschränkung zu umgehen sind smarte Lautsprecher oftmals mit einem Hub versehen, der die Verbindung über einen etablierten Smart Home Standard wie ZigBee erlaubt. Damit lassen sich die Geräte dann stromsparend vernetzen.

Bei vielen DSL-Tarifen in ländlichen Regionen muss man nach wie vor mit Übertragungsgeschwindigkeit in der Basisversion von bis zu 16 Mbit/s, teilweise noch weniger auskommen. Um komfortabel die Vorzüge von Smart Home Geräten nutzen zu können empfiehlt sich der Einsatz von LTE auch für zu Hause. LTE bietet mit bis zu 50 Mbit/s die dreifache Internetgeschwindigkeit.

Mann benutzt WLAN zuhause

Zukünftige Entwicklungen für ein smartes Zuhause

Zentral für die zukünftige Entwicklung ist die Kompatibilität der verschiedenen Systeme und Geräte. Zwar gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher intelligenter Geräte, doch ihre Funktionalität hängt in hohem Maß davon ab, inwieweit sie sich mit anderen zu einem smarten Netzwerk vereinen lassen. Während manche Hersteller integrierter Smart Home Lösungen versuchen mit eigenen Standards ein geschlossenes Ökosystem zu etablieren und damit einhergehend eine Vielzahl eigener Geräte zu verkaufen, setzen viele Gerätehersteller auf die ‚offenen‘ Standards von ZigBee oder Z-Wave.

Damit das smarte Heim von überall aus stets gut überwacht werden kann, empfiehlt sich ein leistungsstarker Mobilfunktarif von yourfone. Dank der LTE-Geschwindigkeit bleibt man immer im Bilde und kann die smarten Devices von der Ferne aus mobil steuern, vorausgesetzt die LTE-Netzabdeckung ist im Smart Home gegeben.

Smart Home Absatz 7

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