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Carsharing – per App Auto mieten und losfahren

Carsharing-Apps und Plattformen im Vergleich

Es ist zwar umstritten, ob Carsharing tatsächlich positive Effekte auf die Umweltbelastung hat, eine schonende Wirkung hat es aber auf jeden Fall für den Geldbeutel. Denn verzichtet man auf ein eigenes Auto und teilt sich ein Auto mit anderen Nutzern, so spart man sich die Anschaffungskosten sowie die laufenden Kosten für Reparaturen, Steuer und Kfz-Versicherung. Darüber hinaus sind Fahrzeuge in Privatbesitz auch unter ökonomischen Gesichtspunkten zu hinterfragen. Schließlich werden private PKWs im Schnitt zwar nur eine Stunde täglich genutzt; gleichzeitig aber durchschnittlich rund 30.000 EUR für die Neuanschaffung eines eigenen Autos ausgegeben.

Flexible Nutzung mit Wahl der Fahrzeugkategorie

Ein Auto über Carsharing zu mieten kann aber nicht nur deshalb eine Alternative zum eigenen PKW sein. Dies gilt vor allem für Einwohner größerer Städte. Hier ist der öffentliche Nahverkehr meist gut ausgebaut, ein Stadtauto ist höchstens für den Großeinkauf im Supermarkt oder für den Besuch eines Möbelmarkts in der Peripherie nützlich. Für kleine Einkäufe reichen auch das Fahrrad oder Lieferdienste wie die Gorillas-App. Bei Bedarf können Carsharing-Nutzer bequem mit einer Carsharing-App ein Auto oder Elektroauto in der Nähe suchen, das freie Fahrzeug mieten und nach der Fahrt wieder parken. Zudem lässt sich das Fahrzeug je nach Einsatzzweck passend wählen: Für den Möbeltransport einen Van oder Kleinbus, für den Wocheneinkauf in der Innenstadt ein kompaktes Modell oder das Cabrio zur Fahrt an den Baggersee.

Im Folgenden haben wir beliebte Carsharing-Apps unter die Lupe genommen. Neben der Deutschen Bahn mit Flinkster, haben auch große Automobilhersteller mit ShareNow-entsprechende Lösungen entwickelt. Neben stationären Angeboten, bei dem die Fahrzeuge an definierten Plätzen stehen, gibt es Angebote mit sogenanntem Free Floating, oder auch „One-way Carsharing“. Mit diesem Modell können die verfügbaren Fahrzeuge in Innenstädten flexibel genutzt und im Anschluss an einem beliebigen Ort im Einzugsgebiet wieder geparkt werden.

Flexible Nutzung mit Wahl der Fahrzeugkategorie

Carsharing: Kostengünstige Alternative für spontane und kurze Fahrten

Carsharing-Apps eignen sich dementsprechend besonders gut für spontane und kurze Fahrten in größeren Städten. Generell gilt: Vor dem Einsteigen sollte das jeweilige Carsharing-Fahrzeug auf Schäden untersucht werden und diese ggf. vor Antritt der Fahrt gemeldet werden. Je nach Nutzungsszenario kann es unter Umständen günstiger sein, auf einen Mietwagen einer Autovermietung zurückzugreifen, z. B. bei längeren Fahrten. Für diesen Einsatzzweck empfiehlt sich im Vorfeld ein Preisvergleich.

Carsharing: Kostengünstige Alternative für spontane und kurze Fahrten

ShareNow-App (ehemalige car2go- und DriveNow-App)

Die Carsharing-Apps car2go und DriveNow sind zu der ShareNow-App fusioniert. Der Carsharing-Dienst von Daimler und BMW bietet daher ein umfassendes Portfolio: 11.000 Autos in 16 Städten sind verfügbar, darunter befinden sich auch Stadtautos von BMW, wie der 1er oder das Elektro-Auto i3 sowie Fahrzeuge der Tochter-Marke Mini. Für ‚oben ohne‘-Fans werden auch Cabrios angeboten. Diese können nach dem Freefloating-Prinzip genutzt und damit nach Beendigung der Miete entweder auf einem entgeltfreien bzw. öffentlichem Parkplatz oder einem ausgewiesenen car2go-Parkspot abgestellt werden. Es gibt also keine feste Mietstation.

Wenn du bereits car2go oder DriveNow genutzt hast, kannst du dich nach der Installation der ShareNow-App einfach mit den alten Zugangsdaten einloggen. Auch das bisherige Guthaben wird übernommen.

Bei der erstmaligen Nutzung registriert man sich kostenlos auf der ShareNow-Webseite oder direkt über die App mit seinen aktuellen Adress- und Zahlungsdaten. Die anschließende Legitimation des Führerscheins erfolgt entweder online oder über eine Validierungsstelle. Danach sucht man sich ein verfügbares wendiges Stadtauto oder E-Auto im jeweiligen Einzugsgebiet mithilfe einer Echtzeitkarte. In Deutschland ist ShareNow aktuell in Berlin, Frankfurt, Hamburg, München, Stuttgart und dem Rheinland vertreten. Daneben gibt es Mietmöglichkeiten in Mailand, Amsterdam sowie in mehreren europäischen Metropolen.

Die ShareNow-App ist selbsterklärend aufgebaut und fungiert zugleich als Schlüssel für das gemietete Fahrzeug. Das Fahrzeug kann man bis zu 20 Minuten reservieren. Die fälligen Gebühren werden wahlweise mit Minutentarif oder einem Package (2 Stunden bis 30 Tage) nebst einem bestimmten Kilometerkontingent berechnet. Zur Wahl stehen verschiedene Fahrzeugklassen wie z.B. Smart oder A-Klasse. Vor Antritt der Fahrt empfiehlt sich eine Fahrzeugprüfung auf etwaige Schäden. ShareNow-ist für iOS und Android verfügbar.

ShareNow-App - (ehemalige car2go- und DriveNow-App)

Flinkster – Die Carsharing-App der Deutsche Bahn

Flinkster ist das Carsharing Netzwerk der Deutschen Bahn AG und verfügt nach eigener Aussage über circa 4.000 Fahrzeuge in 300 Städten. Der Aufbau der App ist übersichtlich und im Corporate Design der Deutschen Bahn gehalten. Für die Nutzung ist eine Registrierung über die zugehörige Webseite sowie eine Führerschein-Legitimation notwendig.

Bei Flinkster handelt es sich um ein stationsgebundenes Angebot, bei dem sich die Fahrzeugstellplätze überwiegend in der Nähe von Bahnhöfen größerer Städte befinden. Insgesamt stehen ungefähr 1.700 verschiedene Standorte zur Verfügung. Die App bietet eine Navigation zum Abstellort, eine Buchung ist ebenfalls innerhalb der App möglich. Mithilfe von Filtern lassen sich die verfügbaren Stadtautos nach der Fahrzeugklasse, dem Motor, der Schaltvariante und weiterer Ausstattungsmerkmale auswählen.

Die Fahrzeuge können vom Mieter mit der App geöffnet und abgeschlossen werden. Abgerechnet wird, je nach Modell, pro Stunde Nutzungsdauer. Darüber hinaus ist eine Pauschale pro gefahrenem Kilometer fällig. Die Benzinkosten sind in den allgemeinen Kosten der Buchung enthalten. Flinkster ist sowohl für Android-Smartphones als auch für iPhones verfügbar.

Flinkster - Die Carsharing-App der Deutsche Bahn

Stadtmobil – die kombinierte Verbund-Plattform

Stadtmobil ist ein Carsharing-Anbieter und -Verbund, der seit 1999 besteht und ursprünglich ehrenamtlich in Vereinen organisiert wurde. Ziel war es damals schon die Städte vom Autoverkehr zu entlasten und eine Ergänzung für öffentliche Verkehrsmittel zu bieten. Mit zunehmender Größe – mittlerweile umfasst die Fahrzeugflotte mehrere tausend Kleinwagen und andere Fahrzeuggrößen – gab es einen Zusammenschluss zu einem großen Unternehmen, in dem zentrale Aufgaben gebündelt werden. Hierunter fallen technische Lösungen wie die Buchungssoftware und die zugehörige mobile App.

Bei dem Angebot von Stadtmobil handelt es sich um ein stationsgebundenes Carsharing mit 180 Standorten, beispielsweise in Karlsruhe, Berlin, Hannover, Stuttgart und Trier. Eine Besonderheit ist die Ergänzung durch Freefloating-Lösungen in Mannheim und Hannover, was eine größere Flexibilität und Mobilität als ein rein stationäres Angebot verspricht.

Abgerechnet wird die Auto-Vermietung nach Zeit, Fahrzeugklasse und gefahrenen Kilometern. In der Stadtmobil App kann der gewünschte Anfangs- und Endzeitpunkt der Fahrt eingegeben sowie die Fahrzeugklasse mittels Filter bestimmt werden. Die Autos werden im Anschluss mit einer Zugangskarte geöffnet. Neben einer Aufnahmegebühr ist ein geringer monatlicher Beitrag fällig. Stadtmobil ist sowohl für Android-Smartphones als auch für iPhones verfügbar.

Stadtmobil - die kombinierte Verbund-Plattform

Privates Carsharing: Die günstige Sharing-Variante für Sparfüchse

Neben dem klassischen Carsharing Modell mit den vorgestellten Apps haben Privatpersonen auch die Möglichkeit sich über privates Carsharing Autos zu teilen. Kunden nutzen beim privaten Carsharing gemeinschaftlich Fahrzeuge und Kleinstwagen, welche direkt durch den Auto-Eigentümer für eine festgelegte Zeit vermietet werden.

Um ein privates Auto zu mieten, muss man sich erstmal auf einer entsprechenden Car Sharing Plattform - wie zum Beispiel Getaround (früher: drivy) oder SnappCar - registrieren. Hier können, wie auch bei den klassischen Carsharing Apps, Autos von Privat flexibel per App gebucht und anschließend genutzt werden - unkompliziert Account anlegen und Führerschein-Foto hochladen.

Die Vorteile von privatem Carsharing liegen auf der Hand. Der direkte Kontakt mit dem Autoeigentümer via SMS, Whatsapp, Mail oder ein persönliches Treffen bzw. Telefonat schafft Vertrauen und Sicherheit, dass das Fahrzeug einwandfrei in Takt ist. Zudem lernt man neue Leute kennen, wodurch sich womöglich sogar Bekannt- oder Freundschaften entwickeln können. Auch bei privatem Carsharing ist man dank Vollkasko-Versicherung rundum abgesichert bei Unfällen. Für alle Sparfüchse ist aber auch der Preis von privatem Carsharing durchaus wichtig, da man hier im Vergleich zum klassischen Carsharing viel Geld sparen kann.

Privates Carsharing: Die günstige Sharing-Variante für Sparfüchse

Carsharing ist besonders bequem mit einem leistungsstarken LTE-Tarif

Carsharing ist in erster Linie vom Wohnort und dem dort verfügbaren Fahrzeug-Angebot abhängig. Die meisten Anbieter konzentrieren sich aus ökonomischen Gründen auf das Einzugsgebiet größerer Städte. Dort sind so oftmals gleich mehrere Plattformen vertreten, so dass sich ein Preisvergleich für den Mieter anbietet.

Das stationsgebundene als auch das Freefloating-Modell haben beide ihre Vorteile: Während Freefloating durch die standortungebundene Parkplatzwahl größere Flexibilität verspricht, bietet das stationäre Modell eine bessere Planbarkeit. Insgesamt lohnt sich Carsharing für diejenigen, die sich in Ballungsgebieten mit guter Verkehrsanbindung befinden und nur gelegentlich für größere Einkäufe oder kleine Trips ein Auto benötigen. Für die Nutzung der Fahrzeuge ist die jeweilige App äußerst bequem, teilweise sogar unabdingbar. Hierfür empfiehlt sich einer der leistungsstarken LTE-Tarife von yourfone, die mit aktuellen Smartphones zur Verfügung stehen. Vorbeischauen lohnt sich!


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