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Corona-Warn App – die Smartphone-App, die Covid-19 eindämmen soll

Corona-Warn App die Smartphone-App,
die Covid-19 eindämmen soll

Seit Monaten beherrscht das Virus Covid-19, welches auch unter Corona bekannt ist, die ganze Welt. Ein Ende dieser Pandemie ist aktuell weder in Sicht, geschweige denn vorherzusagen. Weltweit brechen Gesundheitssysteme zusammen und Menschen in Pflege- und systemrelevanten Berufen stoßen mehr und mehr an ihre Grenzen. Menschen, die durch die Epidemie auftragslos und arbeitslos geworden sind, müssen um ihre Zukunft bangen. Covid-19 verlangt uns viel Ausdauer und Geduld ab, denn von heute auf morgen lässt sich das Virus nun mal nicht mehr eindämmen. Forscher, IT-Wissenschaftler und Unternehmen arbeiten seit geraumer Zeit gemeinsam mit Hochdruck an einer Technologie, um mit Hilfe von Smartphones eine Eindämmung des Corona-Virus zu bewirken.

Hintergrund der Technologie zur Corona-Bekämpfung

Fest steht Folgendes: Je langsamer die Epidemie insgesamt verläuft, desto weniger Menschen infizieren sich gleichzeitig mit dem Virus und desto weniger Menschen müssen auch zur selben Zeit medizinisch versorgt werden. So wird verhindert, dass unser Gesundheitssystem zusammenbricht, denn dann wären ausreichend Intensivbetten in den Kliniken da, um alle Schwer-Infizierten und Risikopatienten zu behandeln.

Technologie zur Corona-Bekämpfung

Sicher ist euch der Slogan #flattenthecurve aus den Medien bekannt; die Kurve möglichst flach halten. Dies ist jüngst in Deutschland gelungen. Das belegen die Daten des Robert Koch-Instituts (RKI). Die sogenannte Reproduktionszahl ist ein weiterer entscheidender Faktor. Die Basisreproduktionszahl R0 gibt an, wie viele Menschen durch eine infizierte Person im Schnitt angesteckt werden. Je kleiner R0, desto flacher wird die Kurve. Erst wenn die Reproduktionszahl auf unter 1 gefallen ist, kann der Ausbruch weitestgehend zum Erliegen kommen.

flattenthecurve

DP-3T nennt sich die Technologie, welche mithilfe von Smartphone-Apps dazu führen soll, die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. DP-3T steht für Decentralized Privacy-Preserving Proximity Tracing und ist eine Plattform, die in die Corona-Warn-App integriert werden soll. Federführend stecken die Deutsche Telekom und der Software-Konzern SAP hinter dieser Technologie, die für eine dezentrale Speicherung der Nutzerdaten stehen. Die App wird also von diesen Unternehmen nicht selbst gebaut, sondern das Softwaregerüst wird bereitgestellt, auf dem die Anti-Corona-App aufbauen kann. Über einen langen Zeitraum überlegten die Verantwortlichen hin und her, ob die Daten zentral oder dezentral gespeichert werden sollen. Für die zentrale Speicherung der Daten sprach die PEPP-PT-Technologie, die sehr lange in den Gesprächen und den Medien war. Die hingegen jetzt verwendete DP-3T-Technik verfolgt den dezentralen Ansatz. Dezentral bedeutet, dass die Nutzerdaten nur auf dem jeweiligen Smartphone und nicht auf einem zentralen Server gespeichert werden. Ausschließlich die anonymisierte Liste, die wichtig ist, um risikoreiche Begegnungen zu identifizieren, wird zentral gespeichert.

Diese neuartige Technologie soll also anhand von Handydaten dabei helfen, Infektionsketten nachverfolgen und Kontaktpersonen von Infizierten warnen zu können. Wenn Menschen, die die App nutzen und auf ihrem Handy installiert haben, Kontakt zu infizierten Personen hatten, dann teilt ihnen dies die App schnell und anonym mit.

DP-3T Technologie

Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/
corona-warn-app

Corona-Virus-Bekämpfung – so funktioniert die Corona-Warn-App

Seit Dienstag, den 16. Juni 2020 ist die neue Corona-Warn-App der Bundesregierung verfügbar. Du kannst die Corona-Warn-App kostenfrei in den gängigen App Stores herunterladen: für Android-Smartphones wie beispielsweise Samsung, HUAWEI oder Xiaomi im Google Play Store und für alle Apple iPhones wird es die App im App Store geben. Hast du die Bluetooth-Funktion an deinem Smartphone aktiviert, kann es auch schon losgehen. Alle paar Minuten erzeugt die App dann eine neue temporäre ID, welche sie aussendet, um das Handy und damit den Handynutzer zu anonymisieren. Aus Expertensicht sind circa 15 Minuten und weniger als zwei Meter Abstand für eine Virus-Übertragung ausschlaggebend. Befinden sich also zwei Smartphones mehr als 15 Minuten und weniger als zwei Meter voneinander entfernt, so wird die anonyme ID auf dem Gerät gespeichert. Die Weitergabe von Ortsdaten ist ausgeschlossen.

Wird eine Person dann positiv auf Covid-19 getestet, wird sie angehalten, ihre gespeicherten Daten in die App zu laden. Damit kann nachverfolgt werden, mit welchen anderen temporären IDs das Handy bzw. der User in Kontakt war. Daraufhin kann der Server alle Smartphones, die mit dem positiv getesteten Handy-User Berührungspunkte hatten, per App benachrichtigen, sodass diese sich beim Gesundheitsamt melden und in Quarantäne begeben können. Außerdem bietet die Corona Warn-App die Möglichkeit der digitalen Übertragung von Testergebnissen. Anwender scannen einen QR-Code, welchen sie vom zuständigen Labor erhalten haben, um dann das Ergebnis des Corona-Tests in die Anwendung zu übermitteln und anzeigen zu lassen.

so funktioniert die Corona-Warn-App

Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/
corona-warn-app

Corona-Virus-Bekämpfung per Smartphone – Abstandsmessung via Bluetooth Low Energy

Die Technologie, die dahinter steckt, ist das altbekannte und bewährte Bluetooth bzw. der Funkstandard Bluetooth Low Energy. Verwendet man die Corona-Warn-App, dann sendet das Smartphone in regelmäßigen Abständen eine temporäre Identifikationsnummer (ID) via Bluetooth an alle Geräte in dessen Reichweite. Umgekehrt erhält die App auch ID-Signale anderer User, die sich in der Nähe aufhalten. Befinden sich zwei Nutzer der App im gleichen Radius der jeweils anderen Person werden die Identifikationsnummern ausgetauscht und verschlüsselt abgespeichert.

Bluetooth Low Energy sorgt dafür, dass weder auf Bewegungsprofile noch auf ortsgebundene Daten zurückgegriffen werden muss – deren Nutzung wäre datenschutzrechtlich nämlich nicht konform. Stattdessen funktioniert Bluetooth Low Energy ausschließlich in kleinem Umkreis. Erste konkrete und vertrauenswürdige Tests an Apple iPhones und der Galaxy-Reihe von Samsung wurden bei der deutschen Bundeswehr bereits durchgeführt.

Corona-Virus-Bekämpfung per Smartphone

Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/
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Corona-Warn-App – so viele App-Nutzer benötigt man zur Covid-19 Eindämmung

Je mehr Smartphone-Nutzer die App nutzen, desto besser ist dies für die Eindämmung des Corona-Virus. So stehen mehr Daten zur Verfügung, die für eine lückenlose Nachverfolgung essentiell sind. Um eine ausreichende Datenmenge zu gewährleisten, sollte eine große Zahl von Smartphone-Nutzern – Schätzungen zu Folge mehrere Millionen – eine Anti-Corona-App auf ihre Smartphones laden und nutzen.

Corona-Warn-App – so viele App-Nutzer benötigt man zur Covid-19 Eindämmung

Außerdem gibt es verbreitet die Befürchtung, dass Smartphone-Nutzer nach der Pandemie deutlich mehr überwacht werden könnten als vorher. Sie würden sich demnach die App auch nicht installieren. Der Angst vor Datenmissbrauch oder erhöhter Überwachung kann man allerdings getrost entgegentreten. Schließlich steht es jedem Nutzer frei, die App nach der erfolgreichen Virus-Bekämpfung jederzeit wieder zu deinstallieren und zu löschen. Wie bereits angesprochen sind die Daten, die erhoben werden verschlüsselt und werden auch nach einer möglichen Inkubationszeit automatisch gelöscht. Außerdem werden bei der neuen Corona-Warn-App die Daten dezentral, d.h. auf dem Handy gespeichert. Ein Datenmissbrauch durch Behörden oder andere Institutionen ist dadurch nicht möglich.

Überwachung Corona-App

Corona-Virus-Bekämpfung – Datenschutz wird gewährleistet

Gerade die vermeintliche Schwäche der Bluetooth-Technologie, dass das Signal nur wenige Meter reicht, könnte für die App-Entwicklung eine Stärke sein, da das Virus nur in einem Umkreis von 1,5 bis zwei Metern übertragen wird.

Die App speichert weder Standortdaten oder die Daten des Smartphone-Besitzers, geschweige denn Merkmale von Endgeräten oder Kontaktinformationen, so die Projektverantwortlichen. Lediglich dezentral gespeichert werden die temporären IDs, die per Bluetooth von anderen Usern der App verschlüsselt empfangen werden. Sollte tatsächlich eine Begegnung mit einer auf das Covid-19-Virus infizierten Person stattgefunden haben, so kann beispielsweise das RKI betroffene Personen per Push-Nachricht darüber informieren, ohne die Handynummer des Nutzers zu benötigen. Die von jedem App-Nutzer erhobenen verschlüsselten Daten, wesentliche Merkmale der digitalen Sicherheit, werden nach 14 Tagen automatisch gelöscht.

Datenschutz Corona App

Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/
corona-warn-app

Natürlich melden sich nun auch einige Skeptiker zu Wort, denn diese gibt es immer und überall. Kritiker betonen, dass nur so wenige Daten wie möglich erfasst und gespeichert werden dürfen, Missbrauch ausgeschlossen und Quellcodes offengelegt werden müssen. Natürlich sind dies berechtigte Anforderungen, die im Grunde aber auch nichts Neues darstellen. Schließlich hat jeder ein Interesse daran, dass kein Missbrauch betrieben wird, was für diese App ebenso gilt wie für jede andere App. Es lohnt sich daher, der Corona-Warn-App eine Chance zu geben! Gleichzeitig können IT-Fachleute aber auch beweisen, dass Open Source in Verbindung mit lernbereiten Entwicklern und aufmerksamen Nutzern überlegen ist und dass der Datenschutz technischen Lösungen nicht im Wege stehen muss. Wenn man im Hinterkopf behält, dass das wichtige Grundrecht der Bewegungsfreiheit wieder freier ausgeübt und das Recht auf körperliche Unversehrtheit geschützt wird, solltest du dir die Corona-Warn-App herunterladen und nutzen.

Außerdem hat der TÜV die Corona-Warn-App geprüft. Deren Urteil fällt klar positiv aus. Der TÜV hat die Corona-Warn-App als sicher und stabil eingestuft. Nutzer müssten sich keine Sorgen um unbefugte Datenabgriffe machen.

TÜV Prüfung - Corona-Warn-App

Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-warn-app

Fazit zur Corona-Virus-Bekämpfung – neue Corona-Warn-App kann
Covid-19-Ausbreitung eindämmen

Die Corona-Warn-App kann ein wichtiges Instrument zur Verlangsamung und Eindämmung von Covid-19 bewirken. Kontaktsperren könnten so weiter reduziert werden.

Wenn du die Corona-Warn-App nutzt, dienst du der Allgemeinheit und das ist ja genau das oberste Ziel, um das Virus und die Pandemie zu bekämpfen!

Covid-19 Eindämmung durch Corona-Warn-App

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