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LTE-Ausbau - Stärkere Sendeleistung in Grenzgebieten

LTE-Ausbau
besserer Netz-Empfang in Grenzgebieten

Oft kommt es in deutschen Grenzregionen bisher vor, dass Mobilfunk eher aus dem Nachbarland kommt. Zur Verbesserung der Mobilfunkversorgung in diesen Gebieten dürfen die Netzbetreiber ihre LTE-Netz Kapazitäten dort jetzt voll ausschöpfen. Das hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) als zuständige Behörde beschlossen. Davon profitieren über 780.000 Haushalte an den Grenz-Standorten Deutschlands. Das erklärte das Bundesverkehrsministerium im Oktober 2019. Möglich wird die stärkere Sendeleistung durch eine Weiterentwicklung des Grenzkoordinierungsverfahrens.

Bei der Grenzkoordinierung geht es um die Vermeidung von Störungen durch gegenseitiges Überstrahlen der Mobilfunksender in Nachbarländern. Innerhalb der EU ist das klar geregelt, es gibt Vorgaben, die über Bauweise, Ausrichtung und Sendestärke der einzelnen Antennen-Standorte bestimmen. Über die Umsetzung und Einhaltung dieser Vorgaben wachen die jeweiligen Regulierungsbehörden. Sie prüfen jede Sendeanlage und erteilen dann die Genehmigungen.

Ausbau des Handy-Netzes – auf gute Nachbarschaft an den Grenzen

In Deutschland führte die Bundesnetzagentur bisher ein vergleichsweise striktes Grenzregime. Netzbetreiber durften ihre Mobilfunkanlagen vielerorts nicht voll auslasten, was zu vereinzelten Funklöchern führte. In den Nachbarländern gelten teils andere Standards für die Intensität der Sendeleistung und so strahlen viele Mobilfunksender ausländischer Mobilfunk Provider aus dem Nachbarland nach Deutschland, was die LTE-Funkprobleme noch verschärft hat.

Smartphones wählen sich nämlich automatisch in das stärkste verfügbare Netz ein. So kann es vorkommen dass sich das Handy unbemerkt ins LTE-Netz des Mobilfunk Providers aus dem Nachbarland einwählt. Problematisch ist auch das 700-MHz-Band, das in Deutschland bereits für Mobilfunk eingesetzt wird, während es im EU-Ausland teilweise noch für Fernsehübertragung genutzt wird.

Während andere Mobilfunknutzer in Deutschland nur ab und zu einmal in ein Funkloch geraten, war dies für Grenzbewohner bisher Alltag. Wer im Grenzgebiet oder im ländlichen Raum schnelles, mobiles Internet mit LTE-Highspeed nutzen wollte, musste sich in Reichweite eines Festnetzes mit WLAN-Router befinden. Denn das Mobilfunknetz konnte das durch die strengen Regulierungen nicht leisten. Ab Ende 2019 soll sich das nun ändern, im Oktober wurde für eine stärkere Sendeleistung an Deutschlands Grenzen grünes Licht gegeben. Die Netzbetreiber fahren ihre Sendeleistung an den betroffenen Antennen-Standorten nun schrittweise auf volle Leistung hoch oder rüsten bei Bedarf entsprechend nach.

Alle deutschen Netzbetreiber – wie Telekom, Telefónica (o2) oder Vodafone – wollen sich während dieser Umstellungsphase eng mit den LTE-Netz-Anbietern in den Nachbarländern abstimmen, jedoch auch von ihrer neu gewonnenen Freiheit Gebrauch machen und die Handy-Netzabdeckung weiter steigern.

Ausbau des Handy-Netzes – auf gute Nachbarschaft an den Grenzen

Handy-Netzausbau – neues Grenzregime für Mobilfunk

Schon länger legten die Netzbetreiber dar, dass sie durch das strenge Grenzregime in Sachen Mobilfunk Sendeleistung eingeschränkt wären, während in den Nachbarländern die Mobilfunkstationen mit voller Stärke senden. Auch sind offenbar nicht alle Mobilfunkanbieter im Ausland bereit, sich mit den Nachbarn abzustimmen und verlässliche Absprachen zu treffen. Die deutschen Netzbetreiber wünschten sich Chancen-Gleichheit.

Die will das Bundesverkehrsministerium in Absprache mit der Bundesnetzagentur jetzt herstellen und die Richtlinien lockern. An den EU-Vorgaben hat sich dabei nichts geändert, sie werden jetzt nur anders interpretiert. Die Genehmigungen für Mobilfunk Sendeanlagen in Grenzgebieten sollen künftig auch dann erfolgen, wenn einzelne Mobilfunkmasten über die Landesgrenze hinaus senden. In den Nachbarländern wird dies ebenso gehandhabt. Die Regulierungsbehörde schreitet nur noch dann ein, wenn tatsächlich Störungen im Nachbarland entstehen.

Die Bundesnetzagentur genehmigt die von den Netzbetreibern beantragten Sendeparameter nun auch dann, wenn Grenzwerte überschritten oder kurzfristig keine Betreiberabsprachen erzielt werden konnten. Und weil die europäischen Nachbarn die EU-Regeln offenbar unterschiedlich auslegen, will die Bundesnetzagentur die zugrundeliegende Vereinbarung zur Mobilfunkgrenzkoordinierung weiterentwickeln. So wünschen sich die deutschen Behörden einen Rechtsanspruch auf Betreiberabsprachen zwischen Netz-Anbieter benachbarter Länder.

Handy-Netzausbau – neues Grenzregime für Mobilfunk

LTE an deutschen Grenzen mit sofortiger Wirkung

Die Deregulierung zeigt bereits Wirkung. Die Netzbetreiber konnten auf einen Schlag so viele LTE-Stationen in Grenznähe stärker senden lassen, dass 280.000 Menschen in den Grenzregionen zu Belgien, Frankreich, Luxemburg, Tschechien, Dänemark, Österreich, Polen, der Schweiz und den Niederlanden zum ersten Mal ausreichende LTE-Netzabdeckung haben.

LTE ist die vierte Generation der Mobilfunkstandards und erreicht Highspeed-Internetgeschwindigkeiten mit bis zu 250 MBit/s. Für viele Bewohner in den Grenzregionen dürften ihre Smartphones nun schnelleres LTE-Internet liefern als ihr Festnetzanschluss; den richtigen Tarif für ihre mobile Datennutzung vorausgesetzt.

Auch der Netzpartner von yourfone, Telefónica Deutschland, steckt mitten in den Vorbereitungen die Sendeleistung der Mobilfunkstationen an den Grenzstandorten zu erhöhen. Der LTE-Ausbau wird voraussichtlich im Laufe des Dezember 2019 der Fall sein. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen zahlreiche bilaterale Verträge mit Netzbetreibern der Nachbarländer geschlossen. Dort hat sich das Unternehmen verpflichtet, im Vorfeld einer Änderung eine Abstimmung mit den Nachbarn vorzunehmen. Das betrifft vor allem die Außengrenzen zu Polen, Tschechien, Österreich und der Schweiz.

LTE an deutschen Grenzen mit sofortiger Wirkung

Ausbau des LTE-Netzes – Leistungsstarke Verbindungen in Grenzregionen

Nun, da die Sendeleistung zukünftig stimmt, können die starken LTE-Tarife endlich auch in den Grenzregionen optimal genutzt werden. Die Preise für LTE unterscheiden sich im Marktüberblick allerdings stark. Vergleichen von Tarifen lohnt sich hier ganz besonders. Idealer Weise machst du einen Netz-Check für deine Region und wählst dann die perfekte Kombination aus Smartphone und Tarif individuell auf dich abgestimmt im yourfone Handy-Konfigurator aus.

Zu den LTE Tarifen Zu den LTE Tarifen

LTE Tarife für turbo-schnelles Internet, Telefonie und SMS

Zu den LTE Tarifen

EU-Roaming mit LTE – keine Mobilfunkgrenzen mehr in Europa

Mit den neuen Ausbau-Regelungen verschwinden nun auch im Mobilfunk die nationalen Grenzen. Dabei hat die Branche in Europa schon einen längeren Weg hinter sich. Lange Zeit mussten Mobilfunknutzer hohe Gebühren bezahlen, wenn sie sich mit ihren Handys in ausländische Netze einwählten und dort telefonierten oder surften.

Das geschah nicht nur auf Reisen, sondern auf deutscher Seite auch oft in den Grenzregionen, wo die Netze der ausländischen Betreiber häufig einen besseren Empfang boten als die heimischen Netze; eben weil die Nachbarnetze der ausländischen Mobilfunkanbieter schon bisher stärker senden durften. Wer nicht aufpasste, musste am Monatsende hohe Rechnungen begleichen. EU-Roaming, also die Nutzung ausländischer Mobilfunknetze zum Telefonieren oder für andere Mobilfunkanwendungen mit einer Gebühr, ist nun schon länger vorbei. In einigen europäischen Ländern, die kein Mitgliedsstaat der EU sind, wie z.B. die Schweiz, gilt diese EU-Verordnung allerdings nicht.

Die neue Regelung zum LTE-Ausbau beendet nun endgültig den Wettbewerbsvorteil der ausländischen Netze und schafft gleiche Nutzungs- und Versorgungsbedingungen für alle deutschen Bürger – ob sie nun in Grenznähe, in ländlichen Gebieten oder in Großstädten leben.

EU-Roaming mit LTE – keine Mobilfunkgrenzen mehr in Europa

Fazit – Netzausbau von LTE-Verfügbarkeit in Grenzgebieten geht rapide voran – größtes Funkloch wird geschlossen

Der neue Ansatz bei der Grenzkoordinierung der LTE-Verfügbarkeit ist ein Teil der Mobilfunkstrategie der Bundesregierung. Zusammen mit den Ausbauauflagen der 5G-Versteigerung und dem mit der Branche geschlossenen Mobilfunkpakt für eine Netzausbau-Offensive, soll das die Mobilfunkversorgung in Deutschland weiter verbessern. Jeder soll immer und überall telefonieren und surfen können. Das wünscht sich nicht nur Infrastrukturminister Andreas Scheuer, auch Kunden und Netzbetreiber möchten ein funklochfreies Deutschland. Und ein wichtiger weiterer Schritt in diese Richtung ist nun getan worden, das größte LTE-Funkloch Deutschlands wird bis Jahresende geschlossen.


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