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NFC auf dem Smartphone – was ist das?

NFC AUF DEM SMARTPHONE
WAS IST DAS ?

Moderne Android-Smartphones und iPhones besitzen jede Menge Features, von denen manche allerdings nur selten oder gar nicht genutzt werden. So wird NFC oftmals mit dem bargeldlosen Zahlprozess (Bezahlen ohne direkten Kontakt) in Verbindung gebracht, kann aber weit mehr als das.

NFC steht für Near Field Communication (lässt sich in etwa übersetzen mit Nahfeldkommunikation) und dient der kontaktlosen Datenübertragung über kurze Distanzen via Chip. Man könnte NFC auch als Nahfunktechnik bezeichnen, die lange Zeit unterschätzt war. So fand die Technik zwar bereits 2008 Eingang in Smartphones, hat aber erst in der jüngeren Vergangenheit an Bedeutung gewonnen.

Technische Besonderheiten von NFC – sichere Datenübertragung über kurze Distanzen

Die Datenübertragungsgeschwindigkeit bei NFC ist auf maximal 424 kBit/s begrenzt, weswegen der Austausch größerer Datenmengen – beispielsweise zwischen einem Samsung Galaxy S10 oder einem HUAWEI P30 und einem Kopplungsgerät – anderweitig erfolgen sollte. Für die sichere Übertragung kleiner Datenpakete stellt die Technologie aber eine gute Alternative zu Bluetooth und anderen Standards dar.

Eine Grundvoraussetzung für den Einsatz von NFC ist die Kommunikation zwischen dem Smartphone und dem Kopplungsgerät in einer knappen Distanz. Dadurch wird unter anderem die höhere Sicherheit bei der Datenübertragung gewährleistet. So dürfen das Handy und das Empfangsgerät für einen erfolgreichen Datenaustausch nur wenige Zentimeter voneinander entfernt sein. Basis für den Datentransfer ist die sogenannte RFID-Technik (Radio-Frequency Identification), bei der Transponder und Sender mittels hochfrequenter elektromagnetischer Wellen miteinander kommunizieren.

Ist mein Smartphone NFC-kompatibel? Zwar gehört das System mittlerweile zur Standardausstattung von Smartphones, ältere Geräte haben aber oftmals keinen NFC-Chip integriert. Um heraus zu finden, ob das eigene Smartphone über die Geräte-Option eines NFC-Chips verfügt, genügt manchmal schon ein Blick auf die Rückseite; so deutet beispielsweise bei Sony Xperia Handys ein stilisiertes „N“ darauf hin, dass ein solcher Chip integriert ist. Ansonsten ist die Option, sofern vorhanden, über den Menüpunkt Einstellungen zu finden und zu aktivieren.

Technische Besonderheiten von NFC

Anwendungsfelder des NFC-Sensors – unkompliziert und praktisch im Alltag einsetzbar

Grundsätzlich gibt es mehrere Möglichkeiten die Nahfeldkommunikation in der Praxis zu nutzen. Beispiele hierfür sind der Datenaustausch, der Bezahlprozess oder die Informationsübermittlung.

Datenaustausch: Mit NFC können Daten zwischen zwei Endgeräten übertragen werden, z.B. Dokumente oder Kontaktdaten. Alternativ lässt sich NFC auch zur schnellen Koppelung von Gadgets verwenden, etwa zum Pairing von Bluetooth-Kopfhörern oder auch Bluetooth-Lautsprechern mit dem Smartphone.

Bezahlprozesse: Ein beliebtes Anwendungsfeld von NFC ist das sogenannte Micropayment (kontaktloses Bezahlen kleinerer Beträge). Hier genügt es die NFC-fähige Kreditkarte oder das NFC-fähige Handy an ein entsprechendes Terminal zu halten.

Informationsübermittlung: Mithilfe von NFC-Tags können zudem automatische Profilanpassungen an die Umgebung vorgenommen werden. Beispielsweise kann man sein Smartphone am Arbeitsplatz damit automatisch auf lautlos stellen. Hierfür stehen NFC-Sticker oder NFC-Tags, Plastikkärtchen und Anhänger bereit.

Je nachdem welches Betriebssystem man nutzt, unterscheiden sich die Anwendungsfelder für NFC-fähige Geräte. So gibt es bei Android mehr Optionen als bei iOS. Bei letztgenanntem können die NFC-Tags nicht beschriftet werden.

Anwendungsfelder des NFC-Sensors

Funktionen von NFC-Tags und NFC-Sticker

Auf den NFC-Tags können Smartphone-Funktionen automatisiert abgerufen werden. So kann beispielsweise festgelegt werden, dass beim Einsteigen ins Auto die Funktechnologie Bluetooth aktiviert und eine bestimmte Playlist, z.B. von Napster, über die Audioanlage des Autos abgespielt wird. Hierfür bringt man einen entsprechend vordefinierten NFC-Sticker beispielsweise am Armaturenbrett an und hält sein Smartphone zur Aktivierung kurz dagegen. Alternativ lassen sich NFC-Sticker auch für die automatische Einrichtung eines WLAN-Hotspots (für Gäste mit hinterlegten WLAN-Schlüssel) verwenden oder um die Display-Helligkeit anzupassen.

Je nach Speichergröße der Tags lassen sich Funktionen mit unterschiedlicher Komplexität hinterlegen. Während NFC-Tags mit kleinerem Speicher nur für die Kontaktdaten einer Visitenkarte ausreichend sind, gibt es auch größere Speicher für nur minimal höhere Kosten. Deren Beschreib-Möglichkeiten sind größer und reichen von der automatischen Stummschaltung des Smartphones bis hin zum automatischen SMS-Versand. Dabei kann der Nutzer des Gerätes auch die Uhrzeit definieren, zu der die Tags automatisiert ausgelesen werden.

Funktionen von NFC-Tags und NFC-Sticker

NFC für Android

Nutzer von Android Smartphones wie beispielsweise LG, Samsung oder Nokia erhalten mit der Option Android Beam die Möglichkeit Inhalte über die NFC-Schnittstelle zu teilen. Hierfür muss Android Beam zunächst in den Einstellungen unter der Rubrik „Drahtlos & Netzwerke“ bzw. „Verbundene Geräte“ aktiviert werden. Im Anschluss kann man einfach ein kompatibles Gerät an den Smartphone-Rücken halten und das zu teilende Medium öffnen, beispielsweise ein Foto oder einen Kontakt. Wenn die Smartphones richtig positioniert sind, erfolgt im nächsten Schritt die Übertragung.

Hersteller wie Samsung und HUAWEI nutzen für die Datenübertragung über NFC eigene Protokolle, zum einen S Beam und HUAWEI Beam, die sich aber in der Funktionsweise nicht von Android Beam unterscheiden. Für die Beschriftung von NFC-Tags zur Informationsübermittlung stehen spezielle Apps wie z.B. Trigger oder MacroDroid bereit, mit denen sich die gewünschten Funktionen bestimmen lassen.

NFC für Android

NFC beim iPhone von Apple – Micropayment und mehr

Seit der iOS-Version 11 ist NFC auch bei Apple freigeschaltet. Allerdings ist die Funktionsweise auf das Lesen von NFC-Tags beschränkt, ein Beschreiben der Tags oder eine weitergehende Individualisierung ist nicht möglich. Auch wenn bereits das Apple iPhone 6 über einen NFC-Chip verfügt, mit dem Micropayment möglich ist, ist das Auslesen von NFC-Tags erst ab dem iPhone 7 freigeschaltet.

Um NFC-Tags auf dem iPhone nutzen zu können ist die Installation einer entsprechenden App notwendig, z.B. der NFC Reader. Hierfür genügt es die App zu öffnen und das iPhone an den gewünschten Tag zu halten. Mit den iPhone-Modellen der neusten Generation, dem iPhone XS und iPhone XR, können URLs in den Tags zudem auch ohne separate App ausgelesen werden. Eine eigenständige Erstellung von Tags erlaubt Apple bei ihren iPhones hingegen nicht.

NFC beim iPhone von Apple

NFC ist eine bequeme und sichere Technologie –
yourfone bietet preisattraktive NFC-fähige Smartphones an

Aufgrund des geringeren Bekanntheitsgrads ist NFC im Vergleich zu anderen Übertragungsstandards weniger in Gebrauch. Dabei bietet sie einiges an Mehrwert, wie beispielsweise eine höhere Sicherheit und einfache Bedienung. Mit klugen Features wie den NFC-Stickern profitieren aber vor allem Android-User von der Technologie. Die Möglichkeiten bestimmte Aktionen via NFC-Tag auszulösen sind vielfältig und können bequem in den Alltag integriert werden, z.B. indem die Sticker an häufig besuchten Orten platziert werden. Unter iOS beschränkt sich die Funktionalität aktuell noch auf Bezahlprozesse und die unkomplizierte Koppelung verschiedener Endgeräte.

Eine große Auswahl an NFC-fähigen Smartphones – die neuesten iPhones und Android-Geräte – verschiedener Hersteller steht beim Hardware-Spezialisten yourfone bereit. Für die schnelle Übertragung größerer und kleiner Datenmengen können diese mit leistungsstarken LTE-Tarifen kombiniert werden.

NFC ist eine bequeme und sichere Technologie

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