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Quad-Kamera mit Mikroskop-Linse im Check

Oppo Find X3 Pro :
Quad–Kamera mit Mikroskop–Linse im Check

Oppo hat insgesamt drei neue Smartphones der Find X3-Serie vorgestellt. Neben dem Find X3 Lite als Einstieg und dem Find X3 Neo für die gehobene Mittelklasse geht mit dem Find X3 Pro auch das neue Flaggschiff an den Start. Das Smartphone ist dabei mit topaktueller Hardware ausgestattet, hier die wichtigsten Facts zum Find X3 Pro-Modell:

  • Qualcomm Snapdragon 888 Prozessor mit 5G
  • 12 Gigabyte LPDDR5 Arbeitsspeicher
  • 256 GB UFS 3.1 interner Speicher (nicht erweiterbar)
  • 4.500 mAh Akku mit Super VOOC 2.0 65 Watt Laden + Wireless Charging 30 Watt
  • 6,7 Zoll AMOLED mit 120 Hz und 3.216 x 1.440 Pixel (QHD+)
  • 5G, Wi-Fi 6, Bluetooth 5.2, NFC und Dual-SIM

Doch neben der leistungsfähigen Ausstattung steht vor allem ein Feature im Fokus: die neue Quad-Kamera mit Dual-Sensoren und einer äußerst spannenden Mikroskop-Kamera. Schauen wir uns die Sensoren zunächst im Detail an.

Find X3 Pro - Farbe neu erleben

Oppo Find X3 Pro: die Kamera-Ausstattung im Detail

Oppo hat in Kooperation mit Sony den neuen IMX 766 Sensor entwickelt, der mit 50 Megapixel auflöst und gleich zwei Mal im Find X3 Pro zum Einsatz kommt – als Hauptkamera und Ultraweitwinkelkamera. Er bietet eine Fläche von 1/1.56 Zoll und ist somit vergleichsweise groß für einen Smartphone-Sensor. Als Hauptkamera erhält dieser eine f/1.8 Blende und eine optische Bildstabilisierung (OIS). Für die Ultraweitwinkelkamera gibt es eine f/2.2 Blende und ein Sichtfeld von 110.3 Grad. Das Besondere ist jedoch die sogenannte „FreeForm“-Linse, durch die Verzerrungen am Bildrand deutlich reduziert werden können. Ab Werk knipsen die beiden Kameras mit knapp 12,5 Megapixel (3.072 x 4.096 Pixel), wie mittlerweile üblich setzt Oppo hierbei auf ein Pixel-Binning-Verfahren. Dabei werden „kleinere“ Pixel zu einem „größeren“ Pixel zusammengefasst, was die Bildqualität im Allgemeinen verbessern kann. Die volle Auflösung von 50 Megapixel kann bei Bedarf jedoch auch aktiviert werden.

Leider bietet das Find X3 Pro keine Periskop-Linse mehr, das war beim Find X2 Pro aus dem letzten Jahr noch der Fall. Eine Telekamera ist dennoch mit an Bord, Oppo setzt auf einen 13 Megapixel Sensor mit f/2.4 Blende und 2-fach optischer Vergrößerung (5x Hybrid-Zoom, max. 20x Digital-Zoom). Das Highlight ist jedoch die neue Mikroskopkamera, die bis zu 60-fache Vergrößerungen ermöglicht. Der Sensor löst zwar nur mit 3 Megapixel (f/3.0 Blende) auf, kann jedoch sehr detaillierte Nahaufnahmen knipsen – mehr Details dazu später. Für Selfies verbaut Oppo eine Frontkamera mit 32 Megapixel und einer f/2.4 Blende.

Oppo Find X3 Pro: die Kamera-Ausstattung im Detail

Oppo Find X3 Pro: Technische Daten im Überblick

  • 6,7" AMOLED Display (1.440 x 3.216 Pixel)
  • Qualcomm Snapdragon 888 (12 GB RAM) mit 5G
  • 256 GB Flash-Speicher
  • Quad-Kamera: 50 MP (Weitwinkel), 50 MP (Ultra-Weitwinkel), 13 MP (Tele); 3 MP (Mikroskop)
  • Frontkamera: 32 MP
  • Akku: 4.500 mAh, Schnellladefunktion (65 W), induktives Laden (30 W)
  • Android 11, Bluetooth 5.2, Wi-Fi 6, NFC, IP68
  • Gewicht: 193 g
  • Erhältlich bei yourfone in Schwarz („Gloss Black“)

Kamera-App: 10-Bit Aufnahmen, RAW+ Format und Film-Modus mit LOG

Neben einer leistungsfähigen Hardware spielt auch die dahinterliegende Software eine entscheidende Rolle. Oppo hat sich dahingehend einige Features überlegt, mit denen der Nutzer auch für ausgefallene, kreative Bilder sorgen kann. Wie mittlerweile üblich, ist natürlich eine KI-Szenenverbesserung mit an Bord. Sie kann beispielsweise die Farbgebung auf bestimmte Szenen oder Objekte anpassen. Teilweise werden Farben dadurch tatsächlich etwas schöner, ab und an jedoch auch etwas zu knallig. Praktischerweise lässt sich die KI jederzeit deaktivieren. Wer gern mit Farbfiltern arbeitet, kann die insgesamt 17 vorinstallierten Varianten live ausprobieren und damit knipsen.

Kamera-App: 10-Bit Aufnahmen, RAW+ Format und Film-Modus mit LOG

Oppo hat einen großen Wert auf die Aufnahme und Verarbeitung von Inhalten mit 10-Bit Farbtiefe gelegt. Hierfür wurde ein spezielles „Full-Path Color Management System“ integriert, das Foto- und Videoinhalte von der Kamera über das Kodieren, den Speicher, das Decodieren bis hin zum Display vollständig in 10 Bit verarbeitet. Statt maximal 16,7 Millionen Farben (8 Bit) sind nun bis zu 1,07 Milliarden Farben (10 Bit) möglich. Das soll in erster Linie für deutlich sanftere Farbübergänge sorgen, beispielsweise beim Sonnenuntergang. Das Aufnehmen mit 10 Bit lässt sich in den Kameraeinstellungen aktivieren. Anschließend werden die Fotos im HEIF-Format abgespeichert, welches die Bilder noch effektiver komprimiert und so Speicherplatz einsparen kann.

Darüber hinaus erhält der Pro-Fotomodus die Unterstützung für das Raw+ Format. Dadurch sollen noch mehr Details und ein größerer Helligkeitsbereich als bei RAW aufgezeichnet werden können. Mit Raw lassen sich Fotos im Nachhinein deutlich feiner und ausgiebiger bearbeiten. Wer zudem bei Videos kreativ werden möchte, kann den neuen Film-Modus nutzen. Dieser ermöglicht das Aufnehmen mit im LOG-Profil, was ebenfalls für mehr Möglichkeiten in der Nachbearbeitung sorgt. Zwar sieht das Bild während der Aufnahme sehr flach und kontrastarm aus, die Kamera kann so jedoch deutlich mehr Dynamik einfangen – die Farben kommen in der Nachbearbeitung dann wieder hinzu.

Kamera-App: 10-Bit Aufnahmen, RAW+ Format und Film-Modus mit LOG

Ansonsten bietet das Oppo Find X3 Pro ein modernes Portfolio an Kamera-Modi. Neben den Klassikern Foto, Video und Portrait gibt es auch den Nachtmodus. Dieser funktioniert bis auf die Mikroskoplinse mit allen Sensoren, sogar auch mit der Frontkamera. Wer ein Stativ besitzt, kann das Smartphone darauf montieren, den Stativ-Modus aktivieren und für noch bessere Ergebnisse bei Nacht sogar bis zu 45 Sekunden belichten lassen.

Weitere Modi sind die Zeitlupe (Slow Motion), der Zeitablauf (Hyperlapse), das Panorama sowie das Dual-View-Video (gleichzeitige Aufnahme von rückseitiger und vorderer Kamera). Für die Mikroskopkamera gibt es ebenfalls einen separaten Modus. Doch wie gut kann das Oppo Find X3 Pro die verbauten Sensoren in Kombination mit der Software denn nun nutzen?

Kamera-App: 10-Bit Aufnahmen, RAW+ Format und Film-Modus mit LOG

Unser Ersteindruck mit der Kamera des Find X3 Pro

Auf den ersten Blick kann das Oppo Find X3 Pro mit einer ausgesprochen guten Qualität punkten. Sowohl die Hauptkamera als auch die Ultraweitwinkelkamera können für sehr ansehnliche Fotos sorgen. Da Oppo hierbei zwei Mal den gleichen Sensor verbaut, ist besonders die Farbgebung gut abgestimmt – und wirklich gut gelungen. Bei Tageslicht gelingen helle, scharfe und kontrastreiche Bilder, auch bei Nacht hinterlässt das Find X3 Pro einen guten Eindruck. Hier empfiehlt sich jedoch definitiv der Nachtmodus, der ein Objekt oder die Szenerie für wenige Sekunden belichtet und so deutlich hellere, rauschärmere Fotos aufnehmen kann.

Sehr beeindruckend ist auch die Mikroskop-Kamera, die wirklich einzigartige Fotos knipsen kann. Zwar wird dabei gutes Fingerspitzengefühl benötigt, um die Fokusdistanz von ein bis drei Millimeter halten zu können, die Endergebnisse sind jedoch wirklich eindrucksvoll. Das Find X3 Pro kann damit beispielsweise einzelne Stofffasern aufnehmen oder für das Auge sonst unbekannte Details von Pflanzen, Steinen und anderen Objekten hervorholen.

Die Zoom-Kamera mit 2-fach optischem Zoom ist im Vergleich zum Find X2 Pro, welches über einen 5-fach optischen Periskop-Zoom verfügt, eher ein kleiner Rückschritt. Zwar ist ein optischer Zoom immer besser als eine rein digitale Vergrößerung, allerdings bieten die Fotos mit diesem Sensor weniger Schärfe und Details als erhofft. Die Frontkamera bietet eine gute Qualität für Selfies, sticht jedoch nicht besonders hervor.

Unser Ersteindruck mit der Kamera des Find X3 Pro
Unser Ersteindruck mit der Kamera des Find X3 Pro

Für alltägliche Schnappschüsse ist der Automatikmodus am besten geeignet, etwas mehr Freiheiten und Kreativität gibt es mit dem Pro-Modus. Dort können Werte wie Verschlusszeit, ISO, Weißabgleich und Co. manuell eingestellt werden. Für schicke Portraits bietet sich der gleichnamige Modus an, der eine künstliche Tiefenunschärfe hinzufügt. Die Abgrenzung zwischen Vorder- und Hintergrund ist qualitativ sehr gut, auf den zweiten Blick jedoch nicht perfekt. Das Knipsen in 10 Bit ist für ein Smartphone zwar ein „nice to have“, wird aber vorerst wohl nur wenig zum Einsatz kommen, da nur kompatible Geräte und Anwendungen, die 10 Bit unterstützen, diese Fotos anzeigen können. Mit einem separatem Handy Objektiv können Hobbyfotografen noch mehr aus ihren Fotos rausholen.

Zum Filmen bietet Oppo den klassischen Video-Modus an, es gibt jedoch noch einen speziellen Film-Modus. Hier lassen sich, ähnlich zum Pro-Modus für Fotos, einige Einstellungen (Verschlusszeit, ISO, Weißabgleich etc.) ändern. Im Allgemeinen können Videos mit dem Oppo Find X3 Pro in 4K bei bis zu 60 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden. Eine optische Bildstabilisierung des Hauptsensors sorgt für ein ruhiges Bild, alternativ steht noch der softwarebasierte „Ultra-Stabilisator“ über die Ultraweitwinkelkamera zur Verfügung.

Unser Ersteindruck mit der Kamera des Find X3 Pro

Fazit: Kamera-Upgrade mit neuer Mikroskop-Kamera lassen das Fotografen-Herz höher schlagen

Oppo hat die Kamera im Find X3 Pro in einigen Punkten stark gegenüber dem Vorgänger verbessert. Unter den neuen Sensoren sticht vor allem die Ultraweitwinkelkamera mit einer exzellenten Qualität hervor. Ein weiteres Highlight ist die Mikroskop-Kamera, die sicherlich irgendwo auch ein Gimmick ist, aber dennoch für einzigartige Fotos sorgen kann. Die Telefotokamera hat hingegen noch etwas Optimierung nötig, ein „Zoom-Wunder“ ist das Find X3 Pro leider nicht. Handys mit guter Kamera und tiefem Zoom können bei Samsung, Apple und HUAWEI gefunden werden. Insgesamt macht das Smartphone, was die Kamera betrifft, einen guten Ersteindruck. Das Flaggschiff bietet nicht nur eine Top-Performance, auch für qualitativ gute Fotos und Videos ist es wunderbar geeignet.
yourfone Tipp: Noch mehr Details zum Ersteindruck des Oppo Find X3 Pro findest du im verlinkten Artikel.

Fazit: Kamera-Upgrade mit neuer Mikroskop-Kamera lassen das Fotografen-Herz höher schlagen

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