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Fingerabdruckscanner, Iris Scanner und mehr in deinem Smartphone

Iris Scanner, Face ID und Touch ID
Biometrische Daten als Schlüssel zu deinem Smartphone

Dein Smartphone ist DER Begleiter in allen Lebenslagen und Heimat aller deiner Persönlichen Daten. Fotos, Infos und auch mobile Bankfunktionen, gleichbedeutend mit sensiblen Inhalten, die bei einem Handydiebstahl nicht in falsche Hände geraten sollten.

Verschiedene Biometrische Technologien werden deshalb seit bald einem Jahrzehnt in Smartphones verbaut. Sie kommen aus der Kriminalistik, als zuverlässiges Mittel zur Verbrechensbekämpfung und zur eindeutigen Identifikation von Menschen. Auch in Firmen werden sie als Zugangs- und Kontrollsysteme genutzt. In die Handywelt hielt der Fingerabdruckscanner bei der Einführung des iPhone 5s, und seiner damals neuartigen Funktion ‚Touch ID‘, Einzug. Das war 2013; seit sieben Jahren kommst du nun also schon in den Genuss, Fingerabdruckscanner zu nutzen.

Wie die Fingerabdruck Scanner in deinem Smartphone funktionieren, welche Handys darüber verfügen und was für biometrische Scanner mittlerweile sonst noch entwickelt wurden, erfährst du jetzt.

Der Iris-Scanner im Detail

Um deine Daten vor Fremdzugriff schützen zu können, lassen sich die Hersteller immer wieder neue Technologien einfallen. Der Fingerabdruckscanner ist dabei quasi zum Standard geworden und bei fast allen Handys, ab der Mittelklasse, an Bord. Für andere biometrische Sicherheitsfeatures, wie du sie aus James Bond Filmen kennst, hatten Handys bis vor kurzem aber noch zu wenig Rechenleistung und Speicher. Inzwischen bringen einige Smartphones, durch enorm hochentwickelte Handy-Prozessoren, jedoch ähnliche Performance, wie Notebooks mit. So ist es möglich, einen Scan deiner Iris im Auge oder deiner Gesichtsstruktur in weniger als einer Sekunde durchzuführen und damit den Zugriff auf dein Smartphone freizuschalten oder sogar Einkäufe über eine App zu autorisieren.

Der Iris-Scanner im Detail

Die ersten Handys mit Iris Scannern sind auch auf dem deutschen Markt schon vor einiger Zeit angekommen. Das Pionier-Smartphone dazu kam in Deutschland von Microsoft. Das Unternehmen brachte Ende 2015 das Lumia 950 und seinen großen Bruder das Lumia 950 XL heraus.

Der Smartphone-Marktführer Samsung folgte 2016 mit seinem ersten Gerät, dem Galaxy Note 7, das ebenso mit einem Iris-Scanner ausgeliefert wurde. Leider konnte das Gerät wegen technischer Schwierigkeiten nicht in deutschen Shops angeboten werden. So wurden das Galaxy S8 und S8+ die ersten Samsung Smartphones, die in Deutschland einen Iris Scanner hatten.

Die ersten Handys mit Iris Scannern

Quelle: https://windowsunited.de/test-microsoft-lumia-950/

Wenn du als Handynutzer deinen Iris-Scanner einrichtest, wird genau wie beim Fingerabdrucksensor zunächst dein ganz individueller biometrischer Abdruck eingelesen – ein digitaler Abdruck deines Auges. Dafür muss der Iris-Scanner mit einem ganz bestimmten Abstand an dein Auge gehalten werden.

Der Iris-Scanner besteht in den meisten Fällen aus deiner eigenen Frontkamera und einer darin verbauten Infrarot-LED. Wenn deine Iris eingelesen wurde, wird daraus automatisch ein maschinell lesbarer Code erstellt, der ab sofort die Daten auf deinem Handy sichert. Da die Iris in deinen Augen genauso einzigartig ist wie dein Fingerabdruck, ist definitiv gewährleistet, dass auch wirklich nur du dein Smartphone entsperren kannst. Der Iris-Scanner ist super sicher und extra praktisch, wenn du gerade die Hände voll hast. So reicht es aus, das Handy nur anzusehen und schon ist es entsperrt.

Handys mit Face ID

Handys mit Face ID

Nicht nur dein Fingerabdruck und deine Augen sind einzigartig. Auch in deinem Gesicht gibt es unzählige Punkte, die es so in keinem anderen Gesicht auf der Welt gibt. Der Nachteil hier liegt daran, dass auf Grund der Komplexität eines kompletten Gesichtsscans dein Handy sehr viel Leistung benötigt und auch die verbaute Kameratechnik hohen Ansprüchen genügen muss, um die Sperrfunktion sinnvoll anbieten zu können. Daher ist der Gesichtsscanner, wie zum Beispiel Face ID, bislang keine Technologie für den Massenmarkt, sondern wird nur in High-End Smartphones verbaut. Vorreiter in diesem Segment ist, wenig überraschend, Smartphone-Riese Apple. Für die neue Technologie, verzichtet Apple seit dem iPhone XS auch auf den seit dem ersten iPhone bekannten, typischen Home Button.

Handys mit Face ID

So funktioniert der Face ID

Damit dein Gesicht vom Handy eindeutig erkannt werden kann, muss das Handy zunächst seine besonderen Merkmale kennenlernen. Dazu werden beim Einrichten des Scanners einige Aufnahmen von deinem Gesicht gemacht. Einfache Fotos reichen dafür allerdings nicht aus, es handelt sich schließlich um ein Sicherheitsfeature.

Das iPhone X zum Beispiel projiziert bei der Gesichtserkennung 30.000 Punkte aus unsichtbarem Infrarotlicht auf dein Gesicht und nimmt dann dieses Bild mit einer speziellen Kamera auf. Der Prozessor des iPhones erstellt daraus ein dreidimensionales Modell deines einzigartigen Gesichts. Aus diesem Modell entstehen dann die charakteristischen Merkmale und Strukturen, die zur Identifikation verwendet werden. Außerdem prüft dein Handy automatisch, ob du beim Scan direkt auf das Handy geschaut hast und korrigiert dich, falls nicht. So kann vermieden werden, dass Unbefugte einfach im Schlaf, das Gesicht eines Nutzers scannen und dann unbemerkt auf sein Smartphone zuzugreifen – clever.

So funktioniert der Face ID

Laut Apple arbeitet das System extrem zuverlässig und erkennt den Nutzer eindeutig, selbst wenn dieser eine Sonnenbrille oder einen Hut trägt. Experten halten das System der Gesichtserkennung sogar für sicherer als den Iris Scanner, der von Sicherheitstests überlistet werden konnte. Bei extrem ähnlich aussehenden Menschen, Zwillingen oder bei Kindern, deren Gesichts-Merkmale sich noch verändern, haben Gesichtsscanner allerdings noch ein paar Probleme. Kurz nach dem Verkaufsstart des iPhone X gelang es Testern Face ID zu überlisten. Dafür wurden aber sehr hochauflösende Fotos und ein 3D Modell vom Kopf des Nutzers verwendet, ein sehr aufwändiges Unterfangen also, um ein unbekanntes iPhone zu knacken, auf dem vielleicht doch nur Katzen-Videos sind.

Laut Apple arbeitet das System extrem zuverlässig

Quelle: https://mobilesyrup.com/2019/07/08/apple-testing-face-id-touch-id-sign-in-icloud-betas/

Fingerabdruckscanner in Smartphones

Fingerabdrucksensoren in Smartphones machen sich das gleiche Prinzip zunutze, wie die erkennungsdienstlichen Systeme der staatlichen Behörden. Sie basieren auf der wissenschaftlichen Annahme, dass jeder menschliche Fingerabdruck einzigartig ist. Das gilt als erwiesen, da nicht einmal eineiige Zwillinge über den exakt gleichen Fingerabdruck verfügen. Der Fingerabdruckscanner scannt über einen berührungsempfindlichen Sensor deinen aufgelegten Finger und erstellt auch hier eine digitale Abbildung. Diese wird mit dem hinterlegten Fingerabdruck, der bei der ersten Einrichtung deines Smartphones erstellt wurde, abgeglichen. Dabei wird nicht nur deine Hautoberfläche zur Identifikation herangezogen; auch tiefere Schichten der Haut werden gescannt.

Fingerabdruckscanner in Smartphones

Die unteren Regionen deiner Haut stellen die sogenannte Lebenderkennung sicher. Mit Hilfe von Infrarottechnik überprüft die Software auf dem Smartphone einen möglichen Betrugsversuch. In Tests und leider auch von Betrügern wurde immer wieder versucht einen Fingerabdruck nachzubauen oder von Gegenständen ‚abzupausen‘, wie in der Kriminalistik. Lebendes Gewebe reflektiert Infrarotstrahlen, totes Gewebe oder Plastik nimmt sie nur auf. Handys mit Fingerabdruckscanner machen es Betrügern also unmöglich, einen Abdruck von deiner Kaffeetasse zu stehlen und ihn einfach vor den Fingerabdruckscanner zu halten.

Die unteren Regionen deiner Haut

Quelle: https://www.netzwelt.de/touch-id/index.html

Fingerabdruckscanner – wie sicher ist das Entsperren per Fingerabdruck?

Das Entsperren per Knopfdruck beziehungsweise Fingerabdruck ist so sicher, dass immer mehr Smartphone-Nutzer weltweit heute gar keinen Entsperrcode mehr verwenden. Dein Fingerabdruck ist einmalig, du hast ihn immer griffbereit und es gibt keinen Weg ihn dir zu stehlen. Einfacher geht es kaum. Daher begeistert die Technologie der Fingerabdruckscanner auch viele Menschen in Deutschland. Wenn du dein Handy per Fingerabdruckscanner entsperren möchtest, musst du trotzdem noch einen Code einrichten. Dieser wird auch weiterhin für den Neustart des Gerätes, nach Updates, oder für andere sicherheitsrelevante Bestätigungen benötigt. Dein Handy hat mit dem biometrischen Abdruck und dem Code also automatisch eine Zwei-Faktoren-Authentifizierung für besonders sensible Vorgänge.

Fingerabdruckscanner – wie sicher ist das Entsperren per Fingerabdruck?

Handyhersteller, die biometrische Entsperr-Vorrichtungen verbauen, wie Apple, HUAWEI oder Samsung speichern deinen Fingerscan als Hashcode und nicht als digitales Bild. Dieser Hashcode wird lokal auf deinem Smartphone und nicht auf zentralen Servern der Unternehmen hinterlegt. Genauso wie bei der Speicherung von Passwort-Informationen lassen sich ausgelesene Hashcodes nicht rekonstruieren. Das und die Einzigartigkeit deines persönlichen Fingerabdrucks schützen dein Handy optimal. Biometrische Codes bieten also einen sehr hohen Sicherheitsfaktor.

Die biometrische Technologie des Fingerabdruckscanners stellt damit eine sichere und sehr einfache Alternative zum gewöhnlichen Entsperrcode dar. Die Technik gilt bereits als ausgereift und kommt auch in anderen Bereichen zum Einsatz, in denen es auf eindeutige Identifikation ankommt, wie zum Beispiel in medizinischen Laboren.

Handyhersteller, die biometrische Entsperr-Vorrichtungen verbauen

Touch ID – das iPhone ist das Flaggschiff der Fingerabdrucksensoren

Apple war das erste Unternehmen, das Fingerabdrucksensoren in seine Smartphones verbaut hat. Durch diese Neuheit wurde vor bald zehn Jahren auch die Debatte um Datenschutz losgetreten. Touch ID, also die Verwaltung deines iPhones per Fingerabdruck, wurde dabei von Sicherheitsexperten als praktikabel und zuverlässig bewertet und ist eine Unterstützung deiner Sicherheit. Anfangs wurden aber Fragen laut, wo die bei der Ersteinrichtung gesammelten biometrischen Daten gespeichert werden – nur lokal auf dem iPhone, wie sich schnell herausstellte.

Touch ID – das iPhone ist das Flaggschiff der Fingerabdrucksensoren

Quelle: https://www.giga.de/hardware/touch-id/news/iphone-hacker-ueberlistet-touch-id-fingerabdruecke-sind-nicht-mehr-sicher/

Mit Touch ID lässt sich die Bedienung deines iPhones noch weiter vereinfachen und auch effizienter gestalten. Nicht nur beim Entsperren kommt der Fingerabdruckscanner zum Einsatz, sondern auch bei der Bezahlung im App Store. Außerdem unterstützen immer mehr Apps Apples Touch ID. Darunter sind zum Beispiel: Bank-Apps, Secret Browser, Dropbox, Passwortmanager, Evernote oder Amazon.

Und auch der Fingerabdruckscanner, der in Samsung-Smartphones verbaut wird, steht Touch ID in nichts nach. Der koreanische Hersteller hat eine Partnerschaft mit PayPal, was es dir theoretisch möglich macht, mit deinem Fingerabdruck bei allen PayPal-Partnern an der Ladenkasse und online zu bezahlen.

Mit Touch ID lässt sich die Bedienung deines iPhones noch weiter vereinfachen

Quelle: https://www.techbook.de/mobile/smartphones/iphone-2020-touch-id

Die Zukunft des Fingerabdruckscanners und biometrischer Erkennung

Ein bis vor kurzem ungelöstes Manko des Fingerabdruckscanners war, dass er nicht beliebig an einer im Design ansprechenden Stelle im Handy integriert werden konnte. Der Sensor muss natürlich gut zugänglich sein, auch wenn du dein Smartphone nur mit einer Hand hältst. Der Fingerabdruckscanner konnte auch keines Falls unter anderen Technologie-Elementen verbaut werden. Die meisten Hersteller haben daher den Sensor bisher im sogenannten Home Button, mittig am unteren Rand des Displays eingebaut. Der aktuelle Trend zu immer größeren, randlosen Displays, hat es möglich gemacht den Sensor unter das Display zu integrieren.

Die Zukunft des Fingerabdruckscanners und biometrischer Erkennung

Beim Galaxy S8 wollte Samsung bereits den neuen Weg gehen und den Scanner direkt im Display integrieren. Die Technik war doch noch nicht ausgereift und Samsung entschied sich im letzten Moment den Fingerabdruckscanner auf der Rückseite des Geräts zu verbauen. Diese Variante war allerdings nur vorübergehend. Denn auf der CES 2018 in Las Vegas wurde der Durchbruch präsentiert. Erstmals gelang es einen verlässlichen Fingerabdruckscanner unsichtbar unter dem Display zu verbauen. Samsung hat sich damit einen Meilenstein in der Smartphone Branche gesichert.

Beim Galaxy S8 wollte Samsung bereits den neuen Weg

Quelle: https://www.notebookcheck.com/Analyst-Kuo-Apple-iPhones-2021-mit-Face-ID-und-Touch-ID-im-Display.428757.0.html

Fazit – Fingerabdruckscanner haben sich zu einem sicheren Standard entwickelt

Fingerabdruckscanner sind, wie sich gezeigt hat, keine Eintagsfliege und gehören mittlerweile zum Sicherheits-Standard in Smartphones. Seit dem iPhone 5S verfügen alle Apple Handys über die Touch ID Funktion, nur beim iPhone X hat Apple einen anderen Weg gewählt und gleich völlig auf den Home Button und damit auch auf den Fingerabdruckscanner verzichtet. Das iPhone X verfügt stattdessen über einen biometrischen Gesichtsscanner – Face ID. Das neue iPhone SE oder iPhone 9, dagegen setzt wieder auf Touch ID. Samsung hat den Fingerabdruckscanner erstmals im Galaxy S5 und dem Galaxy Note 4 verbaut und setzt seitdem auch bei seinen Galaxy S und Note Modellen auf diese Technologie.

So wie Fingerabdruckscanner einmal neu waren und immer noch weiterentwickelt werden, entwickeln sich auch die Iris-Scanner weiter. Vielleicht lösen sie schon 2021 den Fingerabdruckscanner in den Flaggschiffmodellen als neues technisches Highlight ab. Apropos neue Technologien, nicht nur Entsperr-Technik ist in ständiger Veränderung, auch beim Wifi gibt es Neuigkeiten. Wifi 6 ist auf dem Vormarsch und wir haben alle Infos für dich.


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