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Digitale Sicherheit: Die Checkliste fürs Handy & Co.

Digitale Sicherheit :
Updates & Tricks für Smartphone, PC & Wearables

Du möchtest dein Smartphone, deine Online Accounts, deine Smartwatch und deinen PC noch besser vor fremden Zugriffen schützen? Mit unserer Anleitung stellst du bereits mit nur fünf Schritten die digitale Sicherheit deines Handys, PCs & Co. sicher.

Digitale Updates – Immer aktuell und sicher

Einige Empfehlungen ziehen sich wie ein roter Faden durch alle Checklisten für mehr Sicherheit. So dreht sich im Kern alles um digitale Updates. Mit Software-Aktualisierungen beheben Hersteller von Smartphones, PCs und Wearables nicht nur nervige Fehler (sogenannte Bugs), sie schließen auch Sicherheitslücken, die bekannt geworden sind. Das bedeutet, erstmal solltest du sicherstellen, dass alle Geräte mit dem neuesten Update auf dem aktuellen Stand sind. Ganz gleich, ob Smartphone Betriebssystem – ob iOS 14 oder Android 11 – selbstinstallierte Software oder die Firmware deines Routers.

Unangenehm wird es übrigens für Nutzer von Windows 7, die Version erhält seit Anfang 2020 keine Sicherheits-Updates mehr. Noch ältere Versionen, wie XP oder Vista, bekommen schon länger keine Patches mehr ausgeliefert.

Viele Updates werden inzwischen automatisch installiert, manchmal musst du allerdings nachhelfen. Bei Geräten und Software ohne Auto-Updater sollte in regelmäßigen Abständen auf der Website des Herstellers gecheckt werden, ob ein Update zum Download bereitsteht. Das gilt besonders für Router, die ja ständig mit dem Internet verbunden sind.

Digitale Updates - Immer aktuell und sicher

Updates durchführen – kein Mitleid ohne digitales Backup

Man kann es nicht oft genug sagen, Backups anlegen! Kopien aller Dateien, auf die du nicht verzichten möchtest, sind essenziell. Stell dir nur vor, die Festplatte deines Rechners oder dein Smartphone würden über Nacht den Geist aufgeben oder ein Erpressungs-Trojaner würde sie sperren. Welche digitalen Daten sind unersetzlich und welche würdest du nur kurz vermissen? Es ist ganz gleich, ob wichtige Daten in der Cloud, auf einem USB-Stick oder einer externen Festplatte lagern: Jedes Backup ist besser als kein Backup.

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, befolge die Regel: Erstelle drei Kopien auf mindestens zwei unterschiedlichen Datenträgertypen und eine davon außer Haus. Die unterschiedlichen Speichertypen sichern mögliche Ausfallserscheinungen ab, wenn beispielsweise zwei identische Festplatten aus technischen Gründen parallel das zeitliche segnen. Die Kopie außer Haus ist wichtig, falls es mal brennt oder deine Wohnung unter Wasser steht.

Updatesdurchführen - kein Mitleid ohne digitales Backup

Passwörter für mehr Sicherheit – der ungeliebte Dauerbrenner

Daten-Leaks beweisen immer wieder: Viele Nutzer wählen einfach zu erratende Kennwörter oder wählen dasselbe Passwort für mehrere digitale Dienste. Letzteres ist für Angreifer der Jackpot. Denn gestohlene Passwörter werden routinemäßig bei vielen Diensten ausprobiert. Ein einziges Passwort für mehrere Dienste bedeutet für den Hacker, dass er überall nach relevanten vermeintlich sicheren Daten stöbern kann und hierauf mit Leichtigkeit Zugriff erhält. Mit diesem digitalen Generalschlüssel steht dem Hacker also die gesamte digitale Identität offen und der Schaden ist entsprechend groß.

Langfristig kannst du durch FIDO2 bei großen Diensten auf ein Passwort verzichten. Du legst dann nur noch den Finger auf einen speziellen USB-Stick oder den Fingerabdruckscanner deines Smartphones und bist sicher eingeloggt. Besonders komfortabel geht die Passwort-Verwaltung mit einem Passwort-Manager wie KeePass oder LastPass. Diese speichern alle Passwörter in einem verschlüsselten Container, der sich auch auf Wunsch geräteübergreifend synchronisiert und mit einem Master-Passwort vor fremdem Zugriff geschützt ist. Unser Tipp: Auf Knopfdruck generiert ein Passwort-Manager zudem sichere Kennwörter.

Passwörter für mehr Sicherheit - der ungeliebte Dauerbrenner

Sichere Smartphones dank Zugriff-Sperre durch Biometrische Daten

Last, but not least solltest du dich davor wappnen, dass eine unbefugte Person versucht, direkt auf dein iOS- oder Android-Smartphone oder Tablet zuzugreifen. Setze also eine Bildschirmsperre mit Passcode – im Idealfall eine PIN mit mindestens 6 Zeichen oder ein Passwort. Zum Entsperren deines treuen Begleiters, kannst du auch biometrische Daten wie Fingerabdruck oder Gesichtsscan nutzen, wenn dein Handy das unterstützt.

Hier einige Beispiele zu Top-Smartphones die diese Handy-Entsperrung unterstützen:

  • Apple’s iPhone 12
  • Samsung Galaxy Note 20
  • Oppo Find X3 Pro
  • Asus ROG Phone 5
Sichere Smartphones dank Zugriff-Sperre durch Biometrische Daten
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Zwei Faktor Authentifizierung: Steigende Sicherheit für Online-Accounts

Sicherheit durch Zwei Faktor Authentifizierung (2FA) – dieser Segen schützt Online-Accounts effektiv vor Hackern jeglicher Art. Schalte die Schutzfunktion ein wo immer möglich, etwa bei großen Online-Diensten wie Google, Facebook, GMX oder web.de. Ist sie aktiv, brauchst du zum Einloggen neben dem Passwort einen einmalig gültigen Code, den der Dienst zum Beispiel per SMS auf dein Smartphone sendet. Man kann den Code auch selbst mit einer App wie dem Google Authenticator generieren. Manchmal genügt es sogar, eine Push-Nachricht auf dem Smartphone zu bestätigen. Entscheidend ist, dass eine Aktion ausgeführt werden muss, die jemand anderer nicht ausführen kann. Ein Hacker kann zwar Zugangsdaten entwenden und damit einen Login-Versuch unternehmen, er kann aber nicht dein Android-Handy oder Apple iPhone nutzen, um an den 2FA-Code zu gelangen. Mit der 2FA sind Accounts also selbst dann geschützt, wenn der Angreifer Nutzernamen und Passwort schon hat.

Die Schutzfunktion kann auch so eingestellt werden, dass sie nur beim ersten Login auf einem Gerät nach dem Code fragt. Wenn Rechner, Smartphone oder Tablet also einmalig authentifiziert sind, gilt das Gerät immer als vertrauenswürdig. So bemerkst du im Alltag gar nicht, dass der Schutz aktiv ist.

Zwei Faktor Authentifizierung;Steigende Sicherheit für Online-Accounts

Virenschutz: So checkst du die Sicherheit auf deinen digitalen Geräten

Das Thema Viren ist zwar nach wie vor wichtig, hat jedoch an Bedeutung verloren. Denn das wichtigste Ziel der Schädlinge kümmert sich inzwischen selbst um die Abwehr. Der Windows Defender zum Beispiel, der seit Windows 8 vorinstalliert ist, hat sich zum zuverlässigen Virenschutzprogramm gemausert. Wer sich gut schützen will, muss also nicht länger einen eigenen Virenscanner – beispielsweise auf seinem Android- oder iPhone – nachinstallieren. Beim Surfen schützt dich ein Skriptblocker vor Schadcode und aufdringlichen Anzeigen, zum Beispiel uBlock Origin, der als Erweiterung für alle gängigen Browser angeboten wird.

Virenschutz: So checkst du die Sicherheit auf deinen digitalen Geräte

Wichtig ist zu überprüfen, ob der mitgelieferte Schutz aktiv ist und mit aktuellen Updates für eine durchgängige Sicherheit versorgt wird. Hast du einen vorkonfigurierten Windows-Rechner gekauft, ist darauf möglicherweise nur eine Testversion installiert, die nach einiger Zeit abläuft. Deinen Virenwächter findest du über die Startmenü-Suche nach Windows-Sicherheit. Auch macOS von Apple bringt einen Virenschutz mit. Da es nur wenige Schädlinge gibt, die es auf das Apple-Betriebssystem iOS abgesehen haben, brauchst du hier nichts weiter zu tun. Das mobile Betriebssystem iOS, das auf allen iPhones installiert ist, wird kaum attackiert, weil es Angreifer hier besonders schwer haben. Apples iOS Betriebssystem führt nur Apps aus, die zuvor von Apple untersucht und für ungefährlich befunden wurden.

Bei den Smartphone-Betriebssystemen ist insbesondere Android gefährdet, aber auch hier ist inzwischen mit der App Google Play Protect ein Virenschutz an Bord. Wenn du dich von dubiosen Download-Quellen fernhältst und Apps über Google Play installierst, gibt es auch bzgl. der Android-Sicherheit wenig zu befürchten. Hast du dennoch ein ungutes Gefühl? Ob dein Smartphone gehackt wurde, erfährst du im verlinkten Artikel.

Smartphone-Betriebssystemen

Digitale Sicherheit: Was du sonst noch wissen musst

Nicht nur im Internet lauern Angreifer, manchmal sind sie ganz in deiner Nähe und nutzen zum Beispiel ein freies WLAN. Falls du unterwegs z.B. mit deinem Android-Smartphone über ein offenes WLAN surfst, dann nutze so viele Dienste wie möglich verschlüsselt, etwa indem du gezielt nur HTTPS-Webseiten-Versionen wählst. Unser Tipp: Die beste Lösung ist ein VPN Dienst. Es gibt zahlreiche VPN-Anbieter auf den Markt wie beispielweise Cyberghost. Über einen VPN Zugang wird der Datenverkehr automatisch verschlüsselt. Wenn zum Verbindungsaufbau mit einem Netz kein Passwort nötig ist, wie bei vielen mobilen Hotspots in Cafés, werden alle Daten im Klartext an den Router geschickt. Jeder in Funkreichweite kann so Daten mitlesen. Nutze im Zweifel also lieber deine Mobilfunkverbindung, um unterwegs aufs Internet zuzugreifen. Die Verbindung per Mobilfunk lässt sich nicht so ohne weiteres anzapfen und für deine Handy-Sicherheit ist gesorgt.

Sehr wichtig: Schütze dein eigenes WLAN vor Fremdzugriffen. Wähle für die optimale Sicherheit ein individuelles, langes WLAN-Passwort und stelle regelmäßig sicher, dass die Router-Firmware auf dem aktuellen Stand ist. Richte Gastzugänge für Personen ein, die nur vorübergehend auf dein Heim-Netz zugreifen sollen. Sehr einfach funktioniert es über NFC-Tags. Ein angenehmer Nebeneffekt dabei ist, dass die Gäste über ihr Android-Smartphone oder iPhone nicht auf andere Geräte wie beispielsweise den Netzwerkspeicher zugreifen können.

Digitale Sicherheit: Was du sonst noch wissen musst

Fazit: 5 Schritte zur Smartphone Sicherheit

Mit dieser kurzen Checkliste für die bestmögliche Handy-Sicherheit surfst du immer sicher von zu Hause und unterwegs:

  1. Backups anlegen
  2. Alle verfügbaren Android- oder iOS-Updates installieren
  3. Einen Passwort Manager installieren
  4. Bei allen deinen Konten neue Passwörter vergeben
  5. Biometrische Entsperrung auf deinem Smartphone aktivieren

Ein zusätzlicher wichtiger Schritt ist mobiles Internet sicher zu stellen, damit du nicht auf Hotspots angewiesen bist. Das geht am einfachsten, wenn du gleich den passenden Tarif zu deinem neuen Android oder iPhone kombinierst. Welcher Tarif der richtige für dich ist, findest du im yourfone Handy Konfigurator ganz leicht heraus.

Fazit: 5 Schritte zur Smartphone Sicherheit

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