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Smartphone-Kamera: Das können die Kameralinsen

Smartphone-Kamera: Das können
die Kameralinsen

In den letzten Jahren haben sich die Smartphone-Kameras stetig weiterentwickelt und können mittlerweile ähnlich professionelle Fotos und Videos aufnehmen wie Digitalkameras. Das liegt nicht nur an neuen Kamerafeatures wie Nachtmodus oder der optischen Bildstabilisierung (OIS), sondern auch daran, dass die Handys zunehmend mit unterschiedlichen Objektiven ausgestattet werden. Im folgenden Artikel gehen wir auf die wichtigsten Kameralinsen von Apple, HUAWEI, Samsung und Co. ein und erklären deren Einsatzzwecke.

Kameralinsen für Smartphones

Der chinesische Hersteller HUAWEI ist bekannt für seine selbsternannten „Fotowunder“, die in Zusammenarbeit mit Leica entwickelt werden. Doch HUAWEI ist schon lange nicht mehr der einzige Anbieter, der 3-fach oder 4-fach-Kameras auf der Rückseite der Smartphones verbaut. Auch Samsung, Apple, Xiaomi und Oppo setzen auf eine Kamera mit mehreren Objektiven. Neben einer hochauflösenden Hauptkamera sollen die zusätzlichen Sensoren mit einer unterschiedlichen Brennweite sowohl Nah- als auch Fern- und Panoramaaufnahmen bestmöglich einfangen.

Telekameras für die optische Vergrößerung (Zoom)

Telekameras werden schon seit längerer Zeit in Smartphones verbaut und sind daher wohl auch am bekanntesten. In der Fotografie werden mit einem Teleobjektiv – wie bei einem Fernglas – die Objekte näher herangeholt. Smartphone-Kameras können zwar bereits mit dem Hauptsensor ausgewählte Motive heranzoomen, allerdings ist es nur eine digitale Vergrößerung, während die Telekamera einen verlustfreien und optischen Zoom bietet. Mit der zusätzlichen festen Brennweite umgeht man Qualitätsverluste und die vergrößerten Bildausschnitte wirken mit einer Telekamera professioneller.

Bereits bei Einsteiger-Handys sind Telekameras mit zweifach oder dreifach optischem Zoom verbreitet. Es ist daher nicht überraschend, dass Premium-Smartphones sogar Telekameras mit fünffachem oder zehnfachem Zoom bieten. Zusätzlich wird oftmals in der Oberklasse ein Software-gestützter Hybrid-Zoom eingesetzt oder eine weitere Telekamera mit kleinerer Brennweite verbaut. So können große „Brennweitensprünge“ beim Wechseln vom Hauptsensor zum Telesensor vermieden werden. Die Kamera des Samsung Galaxy S21 Ultra bietet u. a. eine Telekamera mit dreifachem Zoom und eine mit zehnfacher Vergrößerung, darüber hinaus ist eine 100-fache digitale Vergrößerung möglich.

Einsatzgebiete: Portraitfotografie und Reisefotografie

Telekameras für die optische Vergrößerung (Zoom)

(Ultra-) Weitwinkelkameras für Panoramaaufnahmen

Die (Ultra-) Weitwinkel-Kamera schießt Fotos in einem weiteren Winkel als eine reguläre Hauptkamera, sodass ein größerer Bildausschnitt aufgenommen werden kann. Wenn man beispielsweise nah vor einem Motiv steht und es vollständig einfangen möchte, kann man auf die Weitwinkel-Kamera zurückgreifen. Auch für Panoramaaufnahmen eignet sich die Weitwinkel-Linse hervorragend.

Mittlerweile kommt die Weitwinkel-Kamera in zahlreichen Smartphones zum Einsatz, die sich anhand ihres Sichtfeldes unterscheiden. Während die Kamera des Oppo Find X3 Pro ein Sichtfeld von 110 Grad bietet, kann die Kamera des Xiaomi Mi 11 einen Blickwinkel von 123 Grad aufnehmen. Dabei gilt: Je höher das Sichtfeld, desto größer der Bildausschnitt. Jedoch können dadurch auch schneller Verzerrungen an den Bildrändern entstehen. Daher gibt es neuerdings Weitwinkel-Kameras mit einer sogenannten „Freeform“-Linse, welche die Verzerrung ausgleichen soll. Falls das Handy nicht über eine Weitwinkel-Linse verfügt, kann man für Panoramaaufnahmen auch das Feature „Panorama“ in der Kamera-App nutzen.

Einsatzgebiete: Landschaftsaufnahmen, Reisefotografie, Veranstaltungen

(Ultra-) Weitwinkelkameras für Panoramaaufnahmen

Makrokameras und Tiefensensoren für Nahaufnahmen

Zahlreiche Smartphones bieten auch Makrokameras und Tiefensensoren, um hochwertige Detailaufnahmen zu fotografieren. Wenn du eine einzelne Blumenblüte, ein Blatt oder einen Käfer in Nahaufnahme ablichten möchtest, ist die Makrokamera bestens geeignet. Teilweise wird das Kamera-Setup mit einer Telelinse kombiniert, um einen Mikroskop-Effekt zu erzeugen. Die Tiefensensoren werden wiederrum eingesetzt, um zwischen Vorder- und Hintergrund zu unterscheiden und dadurch eine künstliche Hintergrundunschärfe zu erzeugen. Dadurch bleibt dir die aufwendige Bildnachbearbeitung erspart.

Einsatzgebiete: Naturfotografie

Makrokameras und Tiefensensoren für Nahaufnahmen

Time-of-Flight-Sensor (ToF) für Bokeh-Effekt und Augmented Reality

In Premium-Handys ist oft auch ein sogenannter Time-of-Flight-Sensor (ToF-Sensor) verbaut. Dieser Sensor sendet Infrarotlicht-Impulse aus und misst die Geschwindigkeit, die das Licht zu einem Objekt und zurück benötigt. Dadurch lässt sich der Abstand zu den Objekten vor der Kamera bestimmen, sodass die Umgebung dreidimensional darstellbar ist. Dadurch können verschiedene Kameraeffekte, beispielswiese der Bokeh-Effekt oder Augmented-Reality erzeugt werden. Mit Augmented Reality können die Bildhintergründe verändert werden, indem man die Objekte beispielsweise in einen Regenwald setzt. In den beiden Pro-Varianten der iPhone 12-Reihe ist auch ein LiDAR Scanner für bessere Augmented Reality integriert.

Makrokameras und Tiefensensoren für Nahaufnahmen

Weitere Kameralinsen

Es gibt noch weitere Kameralinsen, die in ausgewählten Smartphones zum Einsatz kommen:

  • Monochromkamera (für Schwarz-Weiß-Aufnahmen)
  • Wärmebildkamera
  • Infrarotkamera
  • 360-Grad-Kamera

Die Kamera des Oppo Find X3 Pro wird ergänzt durch eine Mikroskop-Kamera, die es bislang nur im Oppo-Handy gibt und die Objekte bis zu 60-fach vergrößern kann. Somit handelt es sich tatsächlich um ein echtes Mikroskop, das Details einfangen kann, die mit dem menschlichen Auge nicht sichtbar sind, beispielsweise einzelne Stofffasern oder die Oberfläche eines Streichholzes. Insgesamt eignen sich die speziellen Kameralinsen zwar nicht unbedingt für den Alltagsgebrauch, sind aber ein praktisches Handy-Gadget für kreative Aufnahmen.

Weitere Kameralinsen

Fazit: Für jede Situation gibt es eine passende Kameralinse

Es ist mittlerweile weit verbreitet, dass Smartphones ein umfassendes Kamera-Setup mit mehreren Handy-Objektiven bieten. Und der Trend dazu bricht auch nicht ab: Das neue Samsung Galaxy Z Fold2 bietet sogar eine Triple-Kamera und zwei hochauflösende Selfie-Kameras. Dennoch: Bei der Auswahl deines neuen Smartphones solltest du nicht nur auf die Anzahl der Kameralinsen achten, sondern auch darauf, welche Sensoren genau verbaut sind. Neben dem Hauptsensor ist vor allem eine (Ultra-) Weitwinkel-Kamera als auch eine Tele-Kamera von Vorteil. Makro- und Tiefenkameras hingegen sind eher wichtig für (Hobby-) Fotografen, die hochauflösende Nahaufnahmen fotografieren möchten. Im Alltagsgebrauch werden diese Sensoren daher eher weniger zum Einsatz kommen.

Um deine Aufnahmen auf WhatsApp oder anderen Social-Media-Kanälen teilen zu können, brauchst du einen schnellen LTE-Tarif. Welcher Tarif am besten zu dir passt und welche Smartphones sich mit ihm ideal kombinieren lassen, kannst du im yourfone Handy-Konfigurator ganz leicht ausprobieren. yourfone-Tipp: Handys mit guter Kamera findest du im verlinkten Artikel.


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