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WiFi 6: Der neue WLAN-Standard nach WiFi 5

Wifi 6
der neue Internet-Standard fürs Wlan ist da

Bei der technischen Ausstattung von WLAN Routern, wie beispielsweise der Fritz!Box und verschiedensten Smartphones ist aktuell der WLAN Standard WiFi 5 etabliert. Nur sehr günstige iOS und Android-Handys sowie WLAN Internet-Router oder gezielt energiesparende Hardware, beschränken sich noch auf WiFi 4.

Das seit 2014 auf dem Markt angebotene WLAN-ac, auch WiFi 5 genannt, hat sich auf breiter Front durchgesetzt. Je nach Anzahl der via „Multiple Input Multiple Output“ (MIMO) übertragenen Datenströme und der Anzahl an verbauten Antennen sowie der verwendeten Kanalbandbreite bietet WiFi 5 ein theoretisches Maximum der Datenübertragung von bis zu 3.467 Megabit pro Sekunde. WiFi 6 soll diese Übertragungsgeschwindigkeit jetzt nochmals um 25 Prozent, vorausgesetzt der WLAN-Router ist aktuell, übertreffen. Wie genau das vor sich gehen soll, erklären wir hier.

Internet – der Zugang ins Netz vor der Entwicklung von WLAN

Die älteren unter euch können sich sicherlich noch an die Zeit erinnern, bevor WLAN entwickelt worden war. Zwei separate Geräte, nämlich Router und Modem, wurden mittels einem Kabel mit dem PC verbunden. Stellte man eine Internetverbindung her, dann machte das Modem seltsam pfeifende Geräusche. Nach der erfolgreichen Einwahl ins Internet übernahm der Router – wie es im Namen schon steckt – das Routing, d.h. die Ansteuerung der gewünschten Webseite anhand der IP-Adresse. Daran hat sich bis heute im Wesentlichen nichts geändert. Auch heute übernehmen Router diese Aufgabe. In der Regel sind die Funktionalitäten des Routers heutzutage direkt im sogenannten WLAN-Router mit integriert. Dieser ist allerdings nicht mittels eines Kabels mit dem PC oder Notebook verbunden.

Internet – der Zugang ins Netz vor der Entwicklung von WLAN

WLAN – die Entwicklung des WLAN Standards

Doch zurück zur Entwicklung des WLAN Standards zur kabellosen Übertragung von Daten. Der älteste noch relevante WLAN Standard ist das 1999 etablierte WiFi 1. Es arbeitet mit der speziellen Kanalbandbreite von 22 MHz auf bis zu 13 WLAN Kanälen. Alle nachfolgenden WLAN Verbindungen ab WiFi 2, das ebenfalls ab 1999 eingesetzt wurde, setzten dann auf ein Kanalraster von 20 MHz. Das gilt auch für die Einführung des WLAN`s WiFi 3 im Jahr 2003. WiFi 3 war jedoch auf 2,4 GHz begrenzt. 2009 folgte dann der WLAN Nachfolger WiFi 4, der sowohl auf 2,4 GHz als auch auf 5 GHz funken kann.

Im 5 GHz Band konnten Internet-Nutzer erstmals wählen, ob sie 20 oder 40 MHz Kanalbandbreite belegen wollen, abhängig allerdings von den Fähigkeiten ihrer jeweiligen Endgeräte. Diese variable Bandbreitennutzung wurde bei WiFi 5, das seit 2014 verfügbar ist, nochmals erweitert.

WLAN – die Entwicklung des WLAN Standards

Neu bei WiFi 6 ist, dass dieser Standard auch wieder im 2,4 GHz Band funken kann. Dort stehen erneut 20 oder 40 MHz Bandbreite zur Wahl. Auf dem für WiFi 6 ebenfalls verfügbaren 5 GHz Band sind es 20, 40, 80 oder 160 MHz Bandbreite.

WLAN-Router wie die Fritz!Box müssen neben der Frage, welche Einstellungen die jeweiligen Geräte unterstützen, ein besonderes Augenmerk darauf legen, keine anderen Dienste zu stören. Davon könnten zum Beispiel die Verbindungen von Wetterradars betroffen sein. Im Notfall müssen WLAN-Router deshalb in der Lage sein auf eine schmalere Kanalbandbreite auszuweichen und sich über diese verbinden.

Neu bei WiFi 6

Im Internet surfen per WLAN – die Zukunft heißt WiFi 6

Verabschiedet wurde der WLAN-Nachfolgestandard zu WiFi 5 unter der Bezeichnung 802.11ax. Allerdings hat selbst das aus Ingenieuren zusammengesetzte Entwicklungsgremium erkannt, dass Smartphone- und Computernutzer unter den Zahlen- und Buchstabenkombinationen der unterschiedlichen WiFi Standards den Überblick zu verlieren drohen. Also etablierte der für WLAN-Standards zuständige Verband eine schlichtere Benennung. Künftig werden die am Markt angebotenen WLAN-Versionen einfach durchnummeriert. Beginnend mit 802.11b als Bezeichnung für das WiFi 1, bis zum neuen 802.11ax, das nun als WiFi 6 auf den Markt kommt.

Im Internet surfen per WLAN – die Zukunft heißt WiFi 6

WiFi 6 – schnellere Datenübertragung und stabilere Verbindungen

Den technischen Spezifikationen des neuen WLAN`s und den dafür notwenden WLAN-Router sieht man deutlich an, dass sie mit den Einschränkungen von WiFi 5 alias WLAN-ac aufräumen wollen. So funkt WiFi 6 jetzt wieder auf beiden WLAN-Frequenzbereichen, 2,4 GHz als auch 5 GHz. Die Übertragungstechnik ist sogar schon darauf vorbereitet, weitere Frequenzbereiche zu nutzen – Stichwort 5G.

WiFi 6 – schnellere Datenübertragung und stabilere Verbindungen

In der zuständigen EU Behörde gibt es aktuell Überlegungen ein weiteres Frequenzspektrum speziell für die Indoor-Nutzung im 6 GHz Band für WLAN und den Geräten, die WLAN nutzen, freizuschalten. Deshalb nur im Innenbereich, weil im Freien auch die neue Mobilfunktechnologie 5G in diesem Bereich die Daten übertragen wird, beispielsweise für Autonomes Fahren. Die Entscheidung dürfte allerdings noch etwas dauern. Nicht alle Antennen und Funksysteme der ersten WiFi 6 Geräte, die zurzeit auf den Markt strömen, sind für diesen zusätzlichen Frequenzbereich vorbereitet. Bei der Kaufentscheidung sollten die technischen Spezifikationen des Routers also genau gelesen werden.

Bei gleicher Kanalbandbreite verspricht man sich von den WiFi 6 Routern höhere Datenraten und eine bessere Stabilität des Empfangs sowie der Signalstärke als bei WiFi 5. Möglich wird dies, durch das modernere OFDMA-Verfahren für die Signalmodulation. Dieses Verfahren kommt auch in Mobilfunkstandards wie 4G beziehungsweise LTE zum Einsatz. Zudem unterscheidet der WLAN-Standard WiFi 6 nach 1.024 statt 256 verschiedenen Übertragungscodes zur Signalcodierung. So lassen sich pro Modem-Signal künftig 10 statt 8 Bit transportieren, damit steigert sich der Datendurchsatz im Vergleich zu WiFi 5 um stolze 25 Prozent.

Indoor-Nutzung im 6 GHz Band für WLAN und den Geräten

WiFi 6 – Alle Verbesserungen des neuen Wireless-Standards im Detail

Der neue Standard WiFi 6 bietet aber noch einiges mehr an Innovation. Er teilt die verfügbare Bandbreite in bis zu 256 Unterkanäle auf, bei WiFi 5 waren es maximal 64. So können WiFi 6 fähige Router bei Kollisionen mit anderen Netzwerken oder öffentlichen Diensten einzelne Kanäle sozusagen ins Standby schalten - ohne dadurch massiv Kapazität zu verlieren. Zudem können WiFi 6 Router die verfügbaren Funkkanäle flexibler auf die angemeldeten Geräte aufteilen. Dabei ist auch die simultane Nutzung mehrerer Frequenzbänder bzw. Verbindungen vorgesehen, also 2,4 und 5 GHz gleichzeitig. Diese Eigenschaften werden auch das Zusammenspiel von WiFi 5 und WiFi 6 erleichtern, denn gerade am Beginn eines neuen Wireless-Standards ist eine Mischnutzung beider Internet-Standards unumgänglich, da ältere Geräte und Router den neuen Standard nicht realisieren können. Außerdem bietet der neue Wireless-Standard WiFi 6 noch weitere Detailverbesserungen wie die effizientere Vermeidung von Interferenzen zwischen WLAN-Geräten und neue Energiesparmodi, die deine Stromrechnung entlasten.

Ein weiterer technologischer Fortschritt sind die Antennenausstattungen der neuen WLAN Router. Während der ac-Standard bei 4x4 MIMO endete, also der Nutzung von je vier Antennen in Sender und Empfänger, sind WiFi 6 Router gängig auf 8x8 MIMO ausgelegt. Ob dieser Modus für die Wireless-Verbindung auch wirklich genutzt werden kann hängt aber in der Praxis davon ab, wie viele Antennen auf der Empfängerseite verbaut sind.

WiFi 6 – Alle Verbesserungen des neuen Wireless-Standards im Detail

Erste WiFi 6 Router auf der IFA 2019 vorgestellt

Einige Hersteller haben 2019 bereits erste WiFi 6 Geräte auf dem Markt eingeführt. Auch externe WiFi 6 Module, mit denen sich vorhandene Geräte und Modems nachrüsten lassen, sollen bald erhältlich sein: darunter auch WLAN USB-Sticks.

Dünner sieht es aktuell noch auf Client-Geräteseite aus. Zwar haben Chiphersteller wie Qualcomm und Intel bereits WLAN-Module für WiFi 6 vorgestellt. Doch iOS und Android-Smartphones und -Tablets, in denen sie eingebaut werden, sind noch die Ausnahme.

Ein gutes Beispiel für einen WLAN-Router mit Höchstleistung ist der vor allem im für Spieler ausgelegten Gaming-Handy Asus ROG Phone II. Er ist der erste kommerziell erhältliche WiFi 6 Router. Im neuen WLAN-Standard setzt er zwar noch auf 4x4 MIMO Antenneneinsatz, erreicht damit in Kombination von 2,4 und 5 GHz aber schon rund 6 Gbit/s Datenübertragung.

Erste WiFi 6 Router auf der IFA 2019 vorgestellt

Fazit: In Top-Geräten von Apple und Samsung ist der neue WiFi Standard integriert

Was bedeutet das alles nun für Endkunden? Noch ist WiFi 6 ein Thema für Early Adopter. Bis der neue WLAN-Standard marktweit auch in allen End-Geräten und Router angekommen ist, dürfte noch mindestens ein Jahr ins Land gehen. Doch wer heute einen größeren Euro-Betrag in einen neuen WLAN Router investiert, sollte WiFi 6 unbedingt mit einkalkulieren und sich schon jetzt auf die WLAN-Evolution vorbereiten. Das Angebot an WiFi 6 fähigen Routern wird in den nächsten Monaten schnell wachsen.

Auch in den ersten Smartphones ist der WiFi 6 Standard bereits integriert. Als erstes Handy erhielt das Galaxy Note 10 die Zertifizierung. Ferner bietet Samsung im Galaxy S10 und Galaxy S10+ den neuen Übertragungsstandard bereits an. Auch die neuen iPhones von Apple, das iPhone 11, iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max setzen auf den neuen WLAN Standard WiFi 6. yourfone bietet alle Smartphones mit WiFi 6 Standard in Kombination mit LTE-Tarifen zu attraktiven Konditionen.

Fazit: In Top-Geräten von Apple und Samsung ist der neue WiFi Standard integriert

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